Solar-Wechselrichter

Jan Bihn,

SMA plant Ausbau der Fertigungskapazitäten

SMA Solar Technology, Hersteller von Solar-Wechselrichtern, plant in den nächsten sechs Monaten seine Fertigungskapazitäten durch eine Übergangslösung von aktuell fünf auf bis zu zehn Gigawatt pro Jahr auszubauen. Diese Zwischenlösung möchte das Unternehmen bis 2012 durch weitere feste Kapazitäten ersetzen.

© SMA

Durch einen Neubau hat die Firma SMA ihre Jahreskapazität in diesem Jahr bereits auf fünf Gigawatt ausgeweitet. Nun plant der Hersteller aufgrund der aktuell hohen Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern, die Fertigungskapazität in den nächsten sechs Monaten auf bis zu zehn Gigawatt pro Jahr auszubauen. Die Steigerung soll durch Anmieten von zusätzlichen Produktionsräumen und mit Unterstützung durch Zeitarbeitskräfte realisiert werden.

Mittelfristig möchte SMA diese Zwischenlösung durch eine Standorterweiterung ersetzen. So sollen in dem Gewerbegebiet der Gemeinde Niesetal östlich der Autobahn A7 in mehreren Bauabschnitten zuerst ein Service-Zentrum entstehen und anschließend weitere Produktionsmodule sowie ein Zentrallager für die Bauteile der Wechselrichter. Ein Lager für fertige Solar-Wechselrichter ist nicht geplant, da SMA weiterhin ausschließlich auftragsbezogen und lagerlos produzieren möchte.

Die gegenwärtig angedachten Baumaßnahmen würden in den Jahren 2010 bis 2012 rund 80 bis 120 Mio. Euro pro Jahr kosten und sollen aus firmeneigenen Mitteln finanziert werden. Die konkrete zeitliche und bauliche Planung für die einzelnen Bauabschnitte des neuen Standorts ist derzeit noch nicht abgeschlossen.

Die SMA-Gruppe generierte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 680 Mio. Euro und beschäftigt aktuell etwa 3500 Mitarbeiter. 

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