International Federation of Robotics
Robotik erholt sich schneller als gedacht
Noch im Juni rechnete die International Federation of Robotics (IFR) erst 2013 wieder mit 100.000 verkauften Roboter-Einheiten weltweit. Jetzt steht fest: Noch 2010 wird dieser Wert erreicht.
„Die äußerst starke Nachfrage nach Industrierobotern übersteigt all unsere Erwartungen", kommentiert Åke Lindqvist, Präsident der IFR, die nun vorgelegten Zahlen. In den ersten neun Monaten 2010 verdoppelten sich die Verkäufe von Industrierobotern gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Wir spüren nach dem extrem niedrigen Investitionsniveau während der Wirtschaftskrise einen aufgestauten Bedarf für Robotik und Automation", ergänzt Lindqvist.
Treiber seien die Autohersteller und die Elektronikindustrie. Auch die Kunststoffindustrie habe wieder verstärkt investiert. Das bereits dynamische Wachstum der Roboterverkäufe habe sich in Europa im 3. Quartal nochmals verstärkt. Die japanische Roboterindustrie profitiere besonders vom steigenden Export nach China. In Nordamerika kamen die Wachstumsimpulse sowohl aus der Produktionsgüter- als auch der Konsumgüter-Industrie und dem Dienstleitungssektor.
Die im Fachverband VDMA Robotik + Automation geführte International Federation of Robotics (IFR) wurde 1987 von nationalen Robotikorganisationen aus über 15 Ländern gegründet. Der Zweck der IFR ist die Forschung, Entwicklung, und Anwendung der Robotik sowie Förderung internationaler Kooperationen.









