Maschinenbau
Musikalische Webmaschine
Studenten der Technischen Universität München präsentieren auf der Automatica das Thema Mechatronik in spielerischer Form: Eine Webmaschine webt Muster, die von Musikstücken vorgegeben werden.
Auf dem Gemeinschaftsstand des Cluster Mechatronik & Automation e.V präsentieren Studenten der Universität München (TUM) die Ergebnisse der Teamsemsterarbeit "Projekt limoweb": Eine modifizierte Hochleistungs-Webmaschine, die Muster nach Tönen webt. Diese Töne werden auf einer übergroßen Klaviatur mit den Füßen eingespielt. Unterstützung hierbei bietet eine multimediale Spiele-Software, die hilft, beliebige Melodien zu spielen.
Die musikalische Webmaschine in Aktion
Den Anstoß bildete eine Initiative des IT-Dienstleisters ITQ, der Studenten eine praxisnahe Ausbildung ermöglichen möchte. Basis des Vorhabens bildet eine Webmaschine der Firma Dornier. Bei den Serienmaschinen des Herstellers werden die Webschäfte, die für die Erzeugung von Mustern verantwortlich sind, mithilfe von komplexer Getriebetechnik bewegt.
Die Studenten des Projekt limoweb haben diese Getriebe durch einen Direktantrieb in Form von Linearmotoren ersetzt, was erstmals Musterwechsel im laufenden Betrieb ermöglicht und so Umrüstzeiten verhindert.










