Robotik
Kuka zeichnet Nachwuchsforscher aus
Der Augsburger Roboterhersteller Kuka hat im Rahmen der Hannover Messe den mittlerweile vierten 'Kuka Innovation Award' verliehen. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende Innovationen rund um moderne Mechatronik aus.
Fünf Teams zeigten während der gesamten Messe direkt am Kuka-Stand ihre Konzepte zum Thema ‚Advanced Mechatronics‘. Eine Fachjury wählte schließlich den Gewinner: RAS – ein Forscherteam vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Bernd Liepert, Chief Innovation Officer von Kuka, im Rahmen der Preisverleihung: „Wir haben Bewerbungen aus aller Welt erhalten. Es war eine schwierige Aufgabe für die Jurymitglieder, die besten Konzepte auszuwählen.“
Die fünf Finalisten hatten ein halbes Jahr Zeit, um ihre Projekte zu realisieren. Alle Bewerber hatten den Auftrag, eine Roboterapplikation zu entwickeln, die an den Ansprüchen der modernen Mechatronik ausgerichtet ist. Ob sie neue mechatronische Lösungen für externe Komponenten wie Greifer oder eine neue Art der Mensch-Roboter- bzw. Roboter-Roboter-Kooperation entwickeln, blieb den Teams überlassen. Es gab jedoch eine zentrale Anforderung: Das System sollte möglichst vielseitig sein, innovative Software und Hardware-Komponenten enthalten und für mehrere Anwendungen einsetzbar sein.
Um die Entwicklungen der Finalisten vergleichbar bewerten zu können, realisierten alle Teams ihre Applikationen auf einem LBR iiwa, einem sensitiven Leichtbauroboter für sichere Mensch-Roboter-Kollaboration auf einer ortsflexiblen Robotereinheit.










