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Artikel und Hintergründe zum Thema

Anlagenbau

dpa | Davina Spohn,

Kuka streicht 250 Stellen

Der Maschinenbaukonzern Kuka will an seinem Stammsitz in Augsburg 250 Jobs abbauen. Betroffen sind Stellen im Bereich 'Systems' - der Anlagenbau-Sparte, wie eine Sprecherin am 18. November 2017 bestätigt hat.

© Kuka

In dem Unternehmenszweig ‘Systems’ beschäftigt Kuka derzeit 750 Mitarbeiter. Nach dessen Umbau sollen es noch 500 sein. Am Augsburger Standort sind insgesamt 4000 Beschäftigte tätig, weltweit hat der Konzern 14.000 Mitarbeiter.

Zunächst hatte die ‘Augsburger Allgemeine’ unter Berufung auf Konzernchef Till Reuter über den geplanten Stellenabbau berichtet. Kuka verhandele nun mit dem Betriebsrat über sozialverträgliche Maßnahmen für betroffene Mitarbeiter, sagte die Sprecherin. Ein Teil von ihnen könnte im Konzern weiterbeschäftigt werden, etwa in der gut laufenden Roboter-Sparte. Bei anderen könne eine Altersteilzeit oder ein freiwilliges Ausscheiden greifen.

Im Bereich ‘Systems’ entstehen Anlagen zum Karosseriebau. Einige Projekte in der Sparte ‘Systems’ hatten zuletzt mit Problemen zu kämpfen. Konzernchef Reuter räumte ein, dass sich Manager im Anlagengeschäft zu sehr auf externe Partner verlassen hätten. Ein Zulieferer ging sogar pleite. Künftig werde es deshalb darum gehen, Abhängigkeiten von Externen zu vermeiden, sagte die Sprecherin. Gleichwohl wolle der Konzern am Anlagenbau festhalten.

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