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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kuka

Inka Krischke,

Geschäftsbereich für Software- und Digitalgeschäft gegründet

Kuka hat einen neuen Geschäftsbereich gegründet. Mit ‚Kuka Digital‘ erweitert das für seine orangefarbenen Industrieroboter und Automatisierungslösungen bekannte Unternehmen aus Augsburg sein Software- und Digitalgeschäft.

Mit der Digitalsparte verfolgt Kuka das Ziel der durchgängigen Digitalisierung unterschiedlichster Maschinen und Anlagen in Produktionen, von der ersten 3D-Simulation über die Vernetzung und Datenanalyse bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz. © Visual Components

© Visual Components

Ziel ist die durchgängige Digitalisierung unterschiedlichster Maschinen und Anlagen in Produktionen, von der ersten 3D-Simulation über die Vernetzung und Datenanalyse bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Dr. Quirin Görz, Kuka Chief Information Officer und CEO der neu gegründeten Digitalsparte, arbeitet seit 2013 für den Automatisierungskonzern.

© Kuka Group

»Mit Kuka Digital erweitern wir unser Angebot, um uns für einen Markt mit großen Wachstumspotenzialen breit aufzustellen. Unsere Kunden brauchen Produkte, Lösungen und Beratungsansätze, um schneller, effizienter und einfacher zu digitalisieren«, sagt Quirin Görz, Kuka Chief Information Officer und CEO der neu gegründeten Digitalsparte. Kuka arbeite daran, die digitale Welt über die Roboter- und Automatisierungslösungen hinaus auszubauen, und so die Digitalisierung der Industrie über den gesamten Lebenszyklus einer Produktion voranzutreiben.

Konkret fokussiert sich die Digitalsparte auf ein Software- und Digitalportfolio, das nicht auf Roboter des Unternehmens beschränkt ist. Unabhängig von Maschinentyp und Hersteller sollen Kunden Softwarelösungen für ihre Produktionsmaschinen einsetzen und ihre Werkshallen so durchgängig digitalisieren können. Dabei geht es um Schnittstellen, Standards für Daten, Cloud-Integration und Beratungsleistungen. Im Sinne eines Ökosystem-Ansatzes setzt Kuka dabei zusätzlich auf ein Partner-Netzwerk.

Mit Device Insight und Visual Components hat Kuka bereits eigenständige Marken in den Bereichen Internet of Things (IoT) und Data Analytics sowie Simulationssoftware in der Unternehmensgruppe. Device Insight unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produktions- und Unternehmensprozesse auf Basis von IoT, Data Analytics und Artificial Intelligence zu digitalisieren und damit transparenter und effizienter zu gestalten. Visual Components entwickelt 3D-Simulationssoftware sowie Offline-Programmierung von Robotern für die Fertigung. Produzierende Unternehmen nutzen die Software, um Produktionslayouts zu planen, Abläufe vorab zu simulieren oder Maschinen vor der Inbetriebnahme offline zu programmieren.

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Produktlaunch noch in diesem Jahr

Eine Produktion zu planen, umzusetzen und später zu betreiben ist ein komplexer Prozess. Es gilt, verschiedenste Maschinen miteinander zu harmonisieren. Mit Blick auf die dazugehörige Software bedeutet das aktuell immer noch, mit Insellösungen und einem hohen manuellen Aufwand zu arbeiten. Daher wird ergänzend zu Device Insight und Visual Components noch in diesem Jahr ‚mosaixx‘ das Kuka Digital Portfolio erweitern. ‚mosaixx‘ ist eine offene, kollaborative Cloud-Plattform für Industrial Software-as-a-Service (SaaS) und bildet mit einer Kombination aus Tools (Software), Datenmanagement, Cloud-Computing und Prozessverständnis die Basis für eine durchgängig digitale Produktion. Mit der Cloud-Plattform erhalten Systemintegratoren und andere Engineering-Kunden einen Zugang zu unterschiedlichsten Softwarelösungen rund um ECAD- und MCAD-Programmen, Simulation, Offlineprogrammierung sowie virtueller Inbetriebnahme. So können Ingenieure ihre Arbeitsabläufe innerhalb eines Projekts in einer gemeinsamen und ortsunabhängigen Arbeitsumgebung mit Prozessen, Workflows und Cloud-Speicher effizient strukturieren und sicher verknüpfen.

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