Jugendarbeit

Meinrad Happacher,

Fachkräftemangel an den Wurzeln gepackt!

Auf dem Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ stellt sich die neu gegründete Stiftung „Technik macht Spaß!“ vor. Studenten präsentieren erste Projekte der Stiftung, die sie mit Schülern realisieren.

"Technik macht Spaß!" - und zwar auch den Jüngsten.

© ITQ

Die Begeisterung für Technik bereits von Kindesbeinen an zu stimulieren und bis ins Erwachsenenalter am Leben zu erhalten, ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, dass der Standort Deutschland auch in Zukunft seine internationale Spitzenposition behält. So die Überzeugung des Stiftungsgründers Dr. Rainer Stetter, Geschäftsführer des Unternehmens ITQ. Seit über zehn Jahren führt ITQ Projekte mit Universitäten durch, um Studenten frühzeitig eine praxisnahe und industrietaugliche Ausbildung und Hochtechnologien in Form von „Lern-Spaß-Projekten“ zu vermitteln. Um jetzt auch schon Schülern, insbesondere aus sozial schwachen Familien, den Zugang zur technischen Bildung zu vereinfachen, gründete Dr. Stetter die Stiftung „Technik macht Spaß!“

Zielsetzung der Stiftung ist ein umfassendes Ausbildungskonzept zu erarbeiten, das alle Schulvarianten zum Lernen motiviert. Als erstes Projekt werden derzeit an zwei Münchner Schulen Lego-Mindstorms-Teams von Studenten der TU München ausgebildet, um an der First Lego League (FLL) Ende November teilzunehmen. Die Schüler basteln hierbei einen eigenständig handelnden Roboter, bestehend aus Sensoren, Motoren und vielen bunten Legosteinen. Mit dem Projekt Lego-Mindstorms sollen möglichst viele junge Menschen frühzeitig für Wissenschaft und Technologie begeistert und Berührungsängste vor komplexer Technik abgebaut werden. Die Stiftung agiert dabei nach dem Top-down-Prinzip. In der Vergangenheit wurden ausschließlich Studentenprojekte realisiert. Jetzt sollen die Studenten Projekte angehen, bei denen sie ihr Wissen an Schüler weitergeben. In einem nächsten Schritt werden Schüler, die in einem Lego-Team ausgebildet wurden, dann Grundschüler betreuen.

Auf der SPS/IPC/Drives präsentieren nun Studenten die ersten Schülerergebnisse, das Ausbildungskonzept der Stiftung und Möglichkeiten für andere Firmen, sich an der Aktion zu beteiligen.

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