Mitsubishi Electric
Europa-Premiere für Scara-Roboter der F-Serie
Mitsubishi stellte auf der Hannover Messe 2012 eine neue Scara-Serie vor, die auch auf der kommenden Automatica in München (22. Bis 25. Mai) im Fokus des Messeauftrittes stehen dürfte.
Ab Mai und damit pünktlich zum Robotik-Event in München verfügbar ist die neue Melfa F-Serie von Mitsubishi. Sie umfasst zwei komplett ausgestattete Modellreihen von Scara-Robotern mit drei Kilogramm (RH-3FH) beziehungsweise sechs Kilogramm (RH-6FH) Nutzlast. Mit einer Zykluszeit des RH-6FH von nur 0,29 Sekunden zählen die neuen Modelle laut Mitsubishi-Geschäftsführer Hartmut Pütz nicht nur zu den schnellsten ihrer Klasse, sondern sollen mit dem größeren Arbeitsbereich beim Anwender auch in Sachen Flexibilität punkten. So wurde unter anderem der Drehbereich für die Hauptachsen deutlich erhöht – zum Beispiel bei der ersten Achse von vorher ± 127 Grad auf nun ± 170 Grad. Dadurch können die Roboter nun mit allen Achsen nahezu jede Position in ihrem Umfeld erreichen.
Bereits ab Werk sind die Roboter der RH-6FH-Serie bereits mit der Schutzklasse IP54 sowie lebensmitteltaugliches H1-Fett ausgestattet. Darüber hinaus können die Kabel und Schläuche innerhalb des Gehäuses und durch die Hohlspindel direkt bis zum Greifer geführt werden. Für anspruchsvolle Anwendungen und Produktionsumgebungen lässt sich das Sechs-Kilogramm-Modell auch nachträglich auf den Standard IP65 aufrüsten. Separat ist in dieser Kategorie auch ein Reinraummodell nach ISO-Standard 3 erhältlich.
Neben Anschlüssen für pneumatische Greifer verfügt die neue F-Serie über Ethernet, USB und Tracking-Funktionen sowie über Schnittstellen für Kameras, Hand-I/O, Zusatzachssteuerung und für GOT-Bediengeräte mit frei programmierbaren Bedienoberflächen. Mittels der Software RT ToolBox2 lassen sich sämtliche Modelle programmieren, parametrieren und simulieren. Darüber hinaus bietet Mitsubishi die 3D-CAD-Simulationssoftware Melfa Works an. Dabei handelt es sich um ein Zusatzmodul für die weit verbreitete 3D-CAD-Lösung SolidWorks, mit dem sich mehrere Roboter direkt in eine mittels 3D-CAD konstruierte Zelle integrieren lassen. Zudem können Anwender mithilfe der Software den gesamten Produktionsablauf vor der realen Anwendung simulieren.










