ZVEI
Euro-Schwäche kurbelt Export an
Der derzeit schwächelnde Euro wirkt positiv auf den Export der deutschen Eletroindustrie. Das bestätigt jetzt eine Umfrage des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.).
Aus der ZVEI-Umfrage geht hervor, dass der niedrige Eurokurs bei 90 % der Elektronik-Firmen positiv für das Auslandsgeschäft ist. Die für den Kursfall verantwortlichen Turbulenzen im Euroraum haben nach Ansicht der Fimren kaum Auswirkungen auf die Erholung: 98 % sehen keine oder nur geringe Folgen für ihr Geschäft. Die Hälfte erwarten in diesem Jahr ein Wachstum von mehr als 10 %, rund 20 % der Firmen rechnen mit mindestens 5 % Zuwachs.
„Wir haben in der Krise einen neuen, kräftigen Anlauf genommen", kommentiert der Präsident des ZVEI, Friedhelm Loh, die Zahlen. Außerordentlich erfreulich sei, dass trotz der zurückliegenden Krise die Eigenkapitalquote der Elektrounternehmen weiterhin bei knapp 40 Prozent und damit rund zehn Punkte höher als im Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt liege.
Negativ könnte sich jedoch die Rohstoffsituation auswirken: Wegen der anziehenden Preise für Rohstoffe berichten bereits ein Viertel der Firmen von Schwierigkeiten bei ihrer Rohstoffversorgung.










