Kuka-Konzern
Das 3. Quartal 2018 – Prognose nach unten korrigiert
Der Augsburger Kuka-Konzern hat die Zahlen für das dritte Quartal 2018 bekannt gegeben: Der Umsatz stieg, der Auftragseingang hingegen ging zurück. Angesichts der aktuellen Geschäftsentwicklung wurden die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr nach unten korrigiert.
Die Anzahl der Mitarbeiter im Kuka-Konzern reduzierte sich zum 30. September 2018 um 2,0 % von 13.988 (30.09.2017) auf 13.710.
© KukaDer Umsatz im Kuka-Konzern stieg im 3.Quartal 2018 auf 851,0 Mio. und damit um 6,6 % gegenüber dem Vorjahr. Dem rückläufigen Auftragseingang in Höhe von 750,1 Mio. Euro (-6,8 %) stehe ein weiterhin hoher Auftragsbestand von knapp 2,2 Mrd. Euro (30.09.2018) gegenüber. Fas Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 6,7 % auf 26,4 Mio. Euro (Vorjahr: 28.3 Mio. Euro) zurück. Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokationen, Wachstumsinvestitionen und Reorganisationsaufwendungen verringerte sich von 5,5 % (Q3/17) auf 4,2 % (Q3/18).
Kuka-Chef Dr. Till Reuter: „Nach einer langen Wachstumsperiode reagieren wir auf die verschärften konjunkturellen Rahmenbedingungen und legen einen stärkeren Fokus auf unser Effizienzprogramm.“
© Computer&AUTOMATIONLegt man die ersten neun Monate des Geschäftsjahres zugrunde, so ergibt sich beim Auftragseingang (2,61 Mrd. Euro) ein Minus von 6,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wenngleich der Rückgang nach Aussage von Kuka-Chef Dr. Till Reuter die aktuellen Entwicklungen der Weltwirtschaft widerspiegele, konnten insgesamt vor allem in Europa hohe Auftragseingänge generiert werden. Beim Umsatz ergibt sich im Neunmonatsvergleich ein Minus von 5,7 % (2.49 Mrd. Euro i. Vgl. zu 2,6 Mrd. Euro), und der Auftragsbestand im Konzern lag am 30.09.2018 bei knapp 2,2 Mrd. Euro und damit nahezu auf Vorjahresniveau (2,21 Mrd. Euro).
Die korrigierte Prognose für 2018
Vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden Abkühlung der Konjunktur in der Automobilindustrie und auch aufgrund der Unwägbarkeiten des chinesischen Automatisierungsmarktes hat Kuka seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 angepasst. Der zu erwartende Umsatz liege bei rund 3,3 Mrd. Euro und damit leicht unter der Prognose vom Jahresbeginn, die mit mehr als 3,5 Mrd. Euro angegeben wurde. Die EBIT-Marge wird mit rund 4,5 % prognostiziert (vormals 5,5 %).
Speziell aus Asien erwartet Kuka ein schwächeres Wachstum als noch zu Jahresbeginn prognostiziert. Dies liege vor allem an einer Abschwächung im asiatischen Knickarm-Roboter-Markt. In Nordamerika und hier vor allem im Bereich Automotive erwartet Kuka einen leichten Rückgang aufgrund des Abschlusses einiger Modellerneuerungen. Im Bereich General Industry wird mit einer positiven Entwicklung gerechnet.














