Kuka Roboter
Bernd Liepert nicht mehr Chef der Robotersparte
Mit Wirkung vom 4. Februar hat sich der Augsburger Roboter- und Anlagenbauer Kuka von seinem langjährigen Geschäftsführer der Roboter-Sparte, Bernd Liepert (46), getrennt. Geichzeitig wurde Manfred Gundel (43) kommissarisch zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Kuka Roboter GmbH bestellt.
Gundel gehört dem Unternehmen seit 1986 an und ist seit fünf Jahren als Geschäftsführer Technik tätig. Neben Liepert hat der Augsburger Automatisierungs-Spezialist zwei weiteren Führungskräften aus dem Roboterbereich gekündigt. Einer davon ist Martin Sträb (42), bisheriger Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Kuka Roboter GmbH. Sein kommissarischer Nachfolger ist Wilfried Eberhardt, Managing Director Europe bei Kuka. Bei der dritten Kündigung handelt es sich um einen namentlich nicht genannten Abteilungsleiter, der ebenfalls in der Robotersparte tätig war. Über die Gründe der Kündigungen hält sich die die Unternehmensleitung bedeckt.
Anfang letzter Woche hatte Horst J. Kayser, Vorstandsvorsitzender der Kuka AG, die vorläufigen Geschäftszahlen 2008 für das Gesamtunternehmen bekannt gegeben: Beim Auftragseingang kam es zu einem Minus von 4,8 % auf knapp 1,28 Mrd. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hingegen brach im Gesamtjahr um 26,1 % auf 52 Millionen Euro ein. Dagegen gab der Umsatz nur leicht um 1,6 % auf 1,266 Mrd. Euro nach. Was allein die Roboter-Sparte betrifft, lesen sich die Zahlen weitaus positiver: So stieg das EBIT von 33,6 (2007) auf 42,0 Mio. Euro. Gleichzeitig verbesserte sich auch die EBIT-Marge der Robotersparte von 8,1 auf 8,9 %. Beim Auftragseingang hat der Geschäftsbereich Robotics ein Plus von 6,8 % von 434,9 Mio. Euro in 2007 auf 464,4 Mio. Euro in 2008 vorzuweisen. Besonders erfolgreich war der Geschäftsbereich nach Aussage von Kayser im Ausbau des General Industry-Geschäftes – also dem Geschäft abseits der Automobilindustrie - und nachfolgend im Service mit Zuwächsen von deutlich über 20 % gegenüber dem Vorjahr.










