Eurobot 2010
Autonome Roboter als „Erntehelfer“ im Wettstreit
Vom 27. bis 30. Mai findet im schweizerischen Rapperswil-Jona die Europameisterschaft für autonome Roboter statt. Studenten-Teams aus mehr als 25 Ländern treffen sich, um den Roboter zu küren, der innerhalb von 90 Sekunden auf einem definierten Spielfeld möglichst viel Obst, Gemüse und Saatgut sammelt.
Anders als im Roboterfußball gibt es beim Wettbewerb Eurobot jedes Jahr eine neue Aufgabe, für die die Teams sich ab Herbst einen Roboter maßschneidern und mit dem sie in nationalen Ausscheidungswettkämpfen an den Start gehen.
Das Spielfeld: Hier müssen die Roboter beim „Ernteeinsatz“ völlig selbstständig agieren - Fernsteuerung ist nicht erlaubt. Auch ein Beschädigen des gegnerischen Roboters ist strengstens verboten.
2010 heißt das Motto „Feed the World". Gespielt wird im K.O.-Verfahren, was für die Roboter bedeutet, dass sie auf ihrem Weg zum Ablagekorb auch aufpassen müssen, dass es keine Kollision mit dem Kontrahenten gibt.
Die meisten Punkte bringen dabei Orangen (orange Bälle). Die sind allerdings auch am schwersten zu erreichen: eine Rampe hinauf, vom Baum pflücken und dann wieder hinunter, um die Ernte am gegenüberliegenden Ende des Spielfeldes abzuliefern. Unterwegs gibt es noch Maiskolben (graue Zylinder) und Tomaten (rote Bälle) einzusammeln.
Aus Deutschland gehen drei Teams an den Start: Die Universität Heidelberg, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) und der Robotecrlub Green Birds.










