ERP-Kopplung per B2B-Netzwerk
SAP und Crossgate kooperieren
Crossgate, Experte im Bereich Business-to-Business-Integration, hat eine Solution Extension mit vordefinierten B2B-Prozessen für das SAP-Lösungsportfolio entwickelt, das der ERP-Anbieter mit ins Vertriebsprogramm nimmt.
Stefan Tittel, Vorstandsvorsitzender der Crossgate AG: „Mit Nutzung der Enterprise Services werden wir gemeinsam mit SAP den Markt für B2B-Kommunikationslösungen grundlegend verändern.“
Mittels „SAP Information Interchange" können SAP-Anwender ihre Bestellungen, Bestellbestätigungen, Lieferavise, Lieferabrufe, Rechnungen und Lieferscheine direkt aus dem ERP-System heraus mit Geschäftspartnern elektronisch austauschen. „Wir gehen davon aus, dass SAP-Kunden mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit anderen Firmen machen, die ebenfalls ein SAP-System einsetzen," erklärt Stefan Tittel, Vorstandsvorsitzender der Crossgate AG.
Entsprechend groß sind die Erwartungen hnisichtlich der Marktakzeptanz. Über die Kommunikationsplattform können sich SAP-Anwender zu einem globalen Netzwerk zusammenschließen, um Informationen auszutauschen und Transaktionen abzuwickeln - momentan noch über IDOCs (Intermediate Documents) wird bereits an der Implementierung der B2B-Prozesse als Enterprise Service gearbeitet.
Die Kombination mit dem bereits bestehenden Business-Netzwerk von Crossgate - mehr als 40.000 Geschäftspartner tauschen darüber Dokumente und Daten aus - ermöglicht, dass SAP-Systeme nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen ERP-Plattformen automatisch kommunizieren können. Das Netzwerk unterstützt dazu verschiedene EDI- und Kommunikationsstandards.
Einmal in das Netzwerk eingebunden, können Unternehmen Daten in allen Formaten und über alle Mediengrenzen hinweg mit beliebigen Geschäftspartnern elektronisch austauschen. Mit den rechtskonformen e-Invoicing-Services deckt die Lösung den gesamten Prozess der ein- und ausgehenden Rechnungen inklusive Signatur, Compliance-Monitoring und der revisionssicheren Langzeitarchivierung ab.
Laut Crossgate können die B2B-Kosten über ein solches Netzwerk um mehr als 30 Prozent reduziert werden, die Vertriebs- und Verwaltungskosten nochmals um rund 1 % des Gesamtumsatzes.











