Performance-Check
Prozesse und Systeme unter der Lupe
Mit einem Performance-Check bringt die Firma Rittal Optimierungspotenziale beim Einsatz von Schrank-, Stromverteilungs-, Kühlungs- und Netzwerksystemen sowie kompletten Wertschöpfungsketten ans Licht. Bernd Eckel, Geschäftsführer Vertrieb bei Rittal, erläutert die Consulting-Aktivitäten.
Bernd Eckel, Geschäftsführer Vertrieb bei Rittal: „Bei den Anwendern liegen noch immense Potenziale zur Kostenreduktion und Vereinfachung von Engineering-Prozessen im Verborgenen.“
Herr Eckel, steigt Rittal mit dem System-Performance-Check in das klassische Unternehmens- und Prozess-Consulting ein?
Eckel: Rittal bietet seit langem Beratungsleistungen in unseren Kernbereichen an. Allerdings gehen wir mit dem System Performance-Check jetzt einen entscheidenden Schritt im Consulting weiter. Wir beleuchten nicht nur einzelne Themen, sondern das ganzheitliche Zusammenspiel von Schrank-, Stromverteilungs-, Kühlungs- und Netzwerksystemen als System.
Welche Ergebnisse liefert der SPF?
Eckel: Mit dem kostenfreien Performance-Check nehmen wir gemeinsam mit dem Kunden jeden einzelnen der genannten Anwendungsbereiche sowohl isoliert als auch im Zusammenspiel unter die Lupe. Anhand des Fragebogens werden die Prozessphasen Engineering, Fertigung, Betrieb sowie ausgewählte Technologien bei Maschinen und Anlagen durchleuchtet. Durch die systematische Auswertung lassen sich entsprechende Performance-Faktoren ermitteln und daraus nachhaltige Optimierungspotenziale ableiten.
Wie geht es nach einem Performance-Check weiter?
Eckel: Nach der Ist-Analyse zeigen wir dem Kunden anhand eines Performance-Diagramms seine individuellen Verbesserungspotenziale auf. Darauf aufbauend erarbeiten unsere Systemspezialisten detaillierte Lösungsvorschläge zur Ausschöpfung der individuellen Verbesserungspotenziale. Ein Beispiel: Mit einer passgenauen Dimensionierung der Klimatisierung sowie dem Einsatz hocheffizienter Kühlgeräte lassen sich bis zu 45 % Energiekosten sparen, ohne bei der Betriebssicherheit Kompromisse eingehen zu müssen.
Die Namensähnlichkeit zeigt die Verwandtschaft zum Engineering-Performance-Factor ihres Tochterunternehmens Eplan. Wie hängt beides zusammen?
Eckel: Der EPF von Eplan hat gezeigt, wie sich konkrete Einspar-Potenziale in Unternehmen systematisch aufspüren und ausschöpfen lassen. Darauf aufbauend haben wir den System-Performance-Factor entwickelt. Der Unterschied liegt in der Ausrichtung: Eplans EPF fokussiert auf Prozesslösungen, der SPF hingegen auf Systemlösungen. Durch die Synergien beider Faktoren lassen sich Wertschöpfungsprozesse optimieren. Dabei geht es um Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung und Kosteneinsparung.











