ERP-APS-Kopplung

Stefan Kuppinger,

Projekt `PlannerOne´ erhält Eureka-Status

Das Entwicklungsprojekt „PlannerOne“ des ERP-Anbieters AP AG in Karlsruhe und der französischen Firma Ortems hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Eureka-Status erhalten.

Das Projekt verfolgt das Ziel, über ein SOA-Konzept (Service Oriented Architecture) die ERP-Lösung APplus mit der APS-Plattform (Advanced Planning and Scheduling) von Ortems zu kombinieren. APS ist laut AP in vielen Fällen immer noch ein Privileg von Konzernen und Unternehmen des gehobenen Mittelstands. Dabei kann APS als zentrales Planungsinstrument einer Produktion in Betrieben unterschiedlicher Größe fungieren.

Neben der technischen Integration mit dem ERP-System wird im Rahmen des Eureka-Projekts eine ERP-APS-Produktgeneration entwickelt, die alle funktionalen und technischen Voraussetzungen für eine dynamische Steuerung der Fertigungsabläufe bietet. Gleichzeitig sollen sich damit die Gesamtbetriebskosten reduzieren lassen (Implementierung, Wartung und Anpassung). Die Entwicklung soll bis Mitte 2010 abgeschlossen sein.

Mit dem Eureka-Status werden Projekte ausgezeichnet, welche die Entwicklung eines innovativen Produkts, Verfahrens oder einer Dienstleistung mit gutem Marktpotenzial zum Ziel haben und ausschließlich zivilen Zwecken dienen. Bedingung für den Antrag ist die Kooperation mit mindestens einem Partner aus einem anderen Eureka-Mitgliedsland. Das Eureka-Netzwerk umfasst 38 Mitgliedsländer und die Europäische Kommission.

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