MES/ERP-Kopplung

Stefan Kuppinger,

Mitsubishi unterstützt Oracle-Lösung

Der japanische Automatisierungsanbieter Mitsubishi Electric Automation hat im Rahmen seiner MES-Strategie „e-Factory manufacturing solution“ eine Schnittstelle zum Manufacturing Operations Center von Oracle implementiert.

Über ein zusätzliches CPU-Modul in der Steuerungsplattform oder eine Steckkarte in Panel-PCs werden die MES-relevanten Daten ausgelesen und zur Weiterverarbeitung an die MES/ERP-Lösungen transferiert - individuell programmiert oder standardisiert.

Die Anbindung der Automatisierungsplattform Melsec System Q und Panel-PCs der GOT-Serie über ein so genanntes MES-Interface (Manufacturing Execution Solutions) an die Tools von Oracle ist nach IBM und Microsoft bereits die dritte Integrationslösung zur vertikalen Anbindung der Fertigung an die Planungsebene. Darüber können zum Beispiel Materialbestände und -verbräuche effizient mit dem Produktionsfortschritt abgeglichen werden oder Änderungen in der Auftragsbearbeitung (Reihenfolge, Menge) kurzfristig in die Produktion eingetaktet werden.

Die e-Factorylösung sammelt die dazu notwendigen Informationen direkt aus den Steuerungen der Produktionsanlagen und schreibt diese entsprechend den Konventionen der Planungstools in deren Datenbanken. Ebenso lassen sich über die Schnittstelle auch Aufträge für die Mitarbeiter in der Produktion abrufen und vor Ort anzeigen. Mitsubishi ist der erste Hardware-Anbieter mit einer zertifizierten Kopplung zu Oracles Manufacturing Operations Center.

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