Asset-Management

Stefan Kuppinger,

GE kooperiert mit Metso

Der amerikanische Automatisierungsanbieter GE Intelligent Platforms vertreibt künftig die Asset-Mangementlösung FieldCare des finnischen Automatisierungskonzerns Metso. FieldCare ist eine webbasierte Technologie-Plattform für die Zustandsüberwachung von Feldgeräten in Industrieanlagen.

Die Asset-Management-Lösung wurde von Metso und der Schweizer Endress+Hauser AG gemeinsam entwickelt. Künftig wird auch GE die Geräte- und Anlagenverwaltungslösung vertreiben. Die Zustandsüberwachung ermöglicht einen schnellen Überblick über die Betriebszustände aller Feldgeräte eines Automatisierungssystems, die als Basis für zustandsorientierte Wartungsstrategien dienen, beispielsweise zur Erstellung eines Wartungszeitplans.

FieldCare bietet dazu ein einheitliches Tool zur Verwaltung der Geräteparameter und Diagnosedaten von Feldgeräten. Dank der webbasierten Schnittstellen können die Informationen an jeder Stelle im Netzwerk abgerufen werden - per WLAN direkt im Feld wie auch über gesicherte Zugänge von externen Dienstleistern. Da sowohl Standard-Konfigurationsparameter als auch alle gerätespezifischen Funktionen angezeigt werden, sind herstellerspezifische Konfigurationswerkzeuge nicht mehr notwendig. Das erleichtert die Inbetriebnahme - speziell bei großen Anlagen mit vielen Gerätelieferanten: Daten zur Konfiguration, Kalibrierung und Abstimmung jedes einzelnen Geräts lassen sich von zentraler Stelle über die Kommunikationsinfrastruktur der Prozessleitsysteme in die Geräte laden.

Der einheitliche und zentrale Zugriff auf die Informationen jedes Geräts deckt eventuelle Probleme schneller auf und verkürzt somit die Reaktionszeiten der Instandhaltung. Im Normalbetrieb unterstützt FieldCare die vorausschauende Wartung: Anwender können für jeden Geräteparameter Grenzwerte festlegen, deren Einhaltung kontinuierlich überwacht wird. Verschleiß oder beginnende Defekte lassen sich darüber rechtzeitig vor einer Anlagenstörung erkennen und bei der Planung von Wartungsmaßnahmen berücksichtigen: Stilllegungs-Perioden sind somit effektiver nutzbar, da der Aufwand und die Zeit, beziehungsweise der Personalbedarf, genauer zu kalkulieren sind.

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