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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bachmann electronic

Inka Krischke,

Redundanz für die modellbasierte Entwicklung

Die Softwarelösung ‚M-Target for Simulink‘ von Bachmann electronic gibt es in einer neuen Version: Ein zentrales Highlight in ‚M-Target 2.75‘ ist die Hot-Standby-Redundanz, die kritische Anwendungen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen absichert.

© Bachmann electronic

Entwickler können ihre Applikationen wie gewohnt direkt in der grafischen Simulink-Umgebung entwerfen, simulieren und automatisch auf Echtzeit-Steuerungen übertragen, ohne manuelle Programmierarbeit. Die Hot-Standby-Redundanz ermöglicht darüber hinaus nun die parallele Ausführung von Applikationen auf zwei räumlich trennbaren CPU-Systemen. Bei einem Fehler übernimmt das Standby-System stoßfrei die Steuerung, ohne Prozessunterbrechung oder Wertesprünge. Besonders relevant ist dies für Anlagen in rauen Umgebungen, sicherheitskritischen Anwendungen oder Szenarien, wo selbst kurze Ausfallzeiten kostspielig wären. Die Redundanz erstreckt sich über alle Systemebenen (von der Hardware bis zur Wartungsschnittstelle) und ist vollständig in Bachmanns Engineering-Tools wie das ‚SolutionCenter‘ integriert.

Außer der Redundanz bietet die Software erweiterte ‚bluecom‘-Blöcke, was die Datenübertragung in zeitkritischen Netzwerken verbessert. Neu hinzugekommen sind zudem Funktionsblöcke zur Erzeugung, Komprimierung und Ablage von WAV-Audio-Dateien aus Körperschall-Messdaten der Condition-Monitoring-Module ‚AIC214‘ und ‚AIC206‘. Zudem wurden Fehlerbehebungen im Logging- und SVI-Umfeld vorgenommen, Sicherheitsupdates implementiert und die Unterstützung für aktuelle Matlab/Simulink-Versionen (bis 2025a) ergänzt.

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