Linearmotorachsen
Kombiniert mit vorgespannter Kreuzrollenführung
Bei der speziell für präzise und dynamische Hübe konzipierten Linearmotorachse ELB hat Schunk einen Lineardirektantrieb mit einer leichtgängigen, vorgespannten Kreuzrollenführung kombiniert. Das Ergebnis ist ein kompaktes, steifes und dynamisches Modul, das vergleichsweise hohe Lasten mit einer Wiederholgenauigkeit von 0,01 mm positioniert.
Die maximale Beschleunigung beträgt 100 ms-2 und die maximale Geschwindigkeit 4 ms-1. Die Antriebskraft von maximal 150 N wird über die spielfreie Kreuzrollenführung getriebefrei direkt auf den Schlitten übertragen. Das Modul gibt es in drei Hubvarianten von 50 mm, 75 mm und 125 mm. Wahlweise ist es mit einem inkrementellen Wegmesssystem (Sinus-Cosinus-Schnittstelle) oder einem absoluten Wegmesssystem (Hiperface- oder SSI-Schnittstelle) ausgestattet. Mit Absolutwertgeber entfallen aufwändige Referenzfahrten beim Hochfahren der Anlage sowie nach Not-Stopps. Zudem benötigt das Modul weder End- noch Referenzsensoren. Die Ansteuerung erfolgt wahlweise über Bosch Rexroth IndraDrive oder Siemens Sinamics Umrichter. Darüber hinaus sind über die Geberschnittstellen Sinus-Cosinus, SSI und Hiperface alle am Markt gängigen Regler nutzbar. Über die Busschnittstellen des Motorreglers wiederum lässt sich das Modul in übergeordnete Anlagensteuerungen einbinden. Optional lässt sich die Kurzhubachse mit einem pneumatischen Lastausgleich oder mit einer Feststellbremse für den Einsatz als Z-Achse ausstatten.










