Interview Wolfgang Eisenbarth, MSC
Von Low End bis High Performance: Computer on Module im Fokus
Die MSC Vertriebs GmbH erweitert zur embedded world gleich mehrfach die Produktpalette im Bereich der Computermodule. Wolfgang Eisenbarth, VP Marketing von MSC Vertriebs GmbH stellt die Highlights vor.
Welche Neuheiten gibt es im Bereich Embedded-Computer bei MSC?
Wir haben unser Qseven-Portfolio um zahlreiche neue Produkte mit unterschiedlichen Prozessortypen erweitert. Das kompakte Qseven-Modul MSC Q7-TI8168 integriert einen Integra-C6A8168-Prozessor von Texas Instruments mit ARM-Core und digitalem Signalprozessor. Der DSP ist besonders für Daten- und Bildanalyseaufgaben ausgelegt und entlastet die CPU. Auf den AMD-Prozessoren der Embedded-G-Series basiert unser Modul MSC Q7-A50M. Mit dieser Baugruppe steigern wir die bisherige Qseven-Grafikperformance auf COM-Express-Niveau bei jedoch geringerer Verlustleistung.
Wie geht es weiter im COM-Express-Bereich?
Wir stellen pünktlich zur Messe unseren ersten Vertreter der Modulfamilie MSC CXB-6SI im COM-Express-Basic-Format vor. Die Baugruppe integriert einen ebenfalls brandneuen Intel-Core-Prozessor der dritten Generation mit vier Rechenkernen, der in 22‑nm-Technologie gefertigt ist. Wir liefern erste Muster in wenigen Wochen, so dass unsere Kunden zusammen mit den Baseboards im Type-2-Pinout bereits erste Erfahrungen sammeln können.
Sie bieten jetzt eine Software-Unterstützung für CANopen an. Welche Vorteile haben die Kunden?
Wir sind eine Partnerschaft mit der Ixxat Automation eingegangen, um das serielle CAN-Bussystem von der Software bis zur Hardware für industrielle Anwendungen anzubieten. Der Lieferumfang umfasst neben unseren Intel-Qseven-Modulen und den Device-Treibern auch das CANopen-Protokoll. Damit ist ein CANopen-Support mit Standard-Komponenten der Industrie möglich. Eine Demo dazu ist auf dem Intel-Stand zu sehen.
Welche Lösungen bieten Sie für den Low-End-Markt?
Da der Markt permanent unter dem Druck weiterer Miniaturisierung steht, bieten wir hier unsere NanoRISC-Prozessormodule an. Sie erlauben ein schnelles und einfaches Design, da sich der Entwickler nicht mehr auf Chip-Ebene mit der Prozessor-Technik beschäftigen muss. Derzeit liefern wir die Prozessormodule nur für große OEM-Projekte, da die Software-Unterstützung sich erst über entsprechende Stückzahlen rechnet.










