embedded world 2016
Safety & Security im Blick
Vom 23. bis 25. Februar 2016 findet zum 14. Mal die embedded world Exhibition&Conference in Nürnberg statt. Eine neue Sonderfläche rückt das Thema Safety&Security von Embedded-Systemen in den Fokus.
Die Aussichten für die weltweit größte Veranstaltung zum Thema Embedded-System-Technologie sind rekordverdächtig gut: Laut Benedikt Weyerer, Veranstaltungsleiter der embedded world bei der NürnbergMesse, lag die Ausstellungsfläche bereits Ende Januar über dem Endstand von 2015. Das gleiche gelte für die Anzahl der Aussteller, die im vergangenen Jahr bei 902 lag.
Neu: 'safety&security Area'
Die parallel zur Fachmesse stattfindende Konferenz bietet Vorträge und praxisbezogene Workshops. Neben Themen wie IoT, Software & Systems Engineering, Hardware Engineering, Embedded OS und Management Focus spielt vor allem Security und Safety von Embedded-Systemen eine zentrale Rolle, was sich auch in der diesjährigen Keynote widerspiegelt. Hier will Eugene Kaspersky, CEO Kaspersky Labs, aufzeigen, wie IT-Sicherheitsaspekte angesichts der zunehmenden Verschmelzung von IT- und Embedded-Welt auch im IoT immer relevanter werden.
Und auch auf der Messe wird dieser Thematik mit der 'safety&security Area' in Halle 4 A erstmals eine Sonderfläche gewidmet: Dort stehen Themen wie die Sicherheit für Hard- und Software (Safety), Schutz vor äußeren Angriffen oder Schutz vor Piraterie (Security) im Fokus. "Zur Premiere ist die Fläche jetzt schon sehr gut gebucht. Das zeigt, welch hohen Stellenwert Safety & Security heute hat", so Weyerer.
Rekordbeteiligung bei M2M-Area
M2M und das IoT im Zusammenhang mit Embedded-System-Technologien – das sind zentrale Themenfelder der M2M-Area, die kontinuierlich weiter wächst. Mit rund 60 ausstellenden Unternehmen ist die Sonderfläche in Halle 5 bereits belegt. "Trotz der Vergrößerung der Fläche sind wir dieses Jahr wieder ausgebucht. Das beweist, wie wichtig dieses Thema ist. M2M ist gerade im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge eines der Zukunftsthemen", so Weyerer. Das Portfolio umfasst: Fernwartung, Tracking & Tracing, e-Payment, e-mobility und Facility Management sowie M2M für den Maschinen- und Anlagenbau. Auch bei der Konferenz spielt das Thema eine wichtige Rolle: An allen drei Konferenztagen bieten Sessions zu Konnektivität, Drahtlosen Technologien und zum Internet der Dinge Informationen und Anregungen für die effiziente Kommunikation unter IoT-Teilnehmern.
In Halle 1 zeigen an die 60 Aussteller auf der electronic displays Area die neuesten Trends aus den Bereichen LCD, OLED, PDP, LED oder ePaper. Flexible Displays, Human-Machine-Interfaces, grafische Benutzerschnittstellen, Touchscreens oder 3D-Displays vervollständigen die Produktpalette. Auch hier spiegeln sich die Themen in dem dazugehörigen Kongress electronic displays Conference wider.
Der Student Day 2016
Bereits zum siebten Mal richtet sich der Sonderprogrammpunkt Student Day an Hochschüler aus Embedded-relevanten Studiengängen. Am letzten Messe-Tag werden sie von ihren jeweiligen Hochschul-Standorten kostenlos per Bus nach Nürnberg gebracht. Prof. Dr. Radermacher von der Universität Ulm bereitet die Hochschüler mit seinem Vortrag über die globale Verantwortung der Embedded-System-Entwickler in einer zunehmend mehr vernetzten Welt und im Internet der Dinge auf das Berufsleben vor. Anschließend warten ausgewählte Unternehmen in einer Foyer-Ausstellung auf die Studenten, um mit den Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen. Der am Nachmittag geplante Messebesuch ist für die Studenten ebenfalls kostenlos.













