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Artikel und Hintergründe zum Thema

embedded world 2017

Lukas Dehling,

Rekordmesse im Zeichen des IoT

Bei ihrer 15. Auflage punktet die embedded world erneut mit Rekorden, die sowohl bei den Ausstellern als auch bei der Fläche fielen. Im Fokus der Aussteller stand das IoT – mit neuen Cloud-Schnittstellen, Boards und Security-Lösungen.

© Bild: Computer&AUTOMATION, Quelle: NürnbergMesse

Die embedded world 2017 legte ­sowohl mit 1017 Ausstellern als auch bei der Fläche um jeweils 8 % zu. Die Besucherzahlen hielten sich mit knapp über 30.000 auf Vorjahres­niveau. „Mit diesen Ergebnissen zeigte die 15. embedded world, dass sie definitiv die Nummer 1 der internationalen Embedded-Branche ist“, resümiert Richard Krowoza, Mitglied der Geschäftsleitung bei der NürnbergMesse.

Auch die parallel stattfindenden ‚embedded world Conference‘ und ‚electronic displays Conference‘ überzeugten: 1796 Experten aus aller Welt kamen für den fachlichen Dialog und Wissenstransfer nach Nürnberg – eine Steigerung von 8 %.

Eines der großen Themen war das IoT: So zeigte etwa Congatec eine Best-Practice-Design-Lösung für die einfache Orchestrierung drahtloser Sensornetzwerke. Sie basiert auf dem neuen, applikationsfertigen Cloud-API für IoT-Gateways, mit dem lokale Sensornetzwerke aller Art in Cloud-Lösungen integriert werden können. Die wesentlichen Software-Komponenten der Best Prac-tice-Lösung sind die verschiedenen Cloud-API-Funktionsmodule sowie die Demo- und Testmodule für betreiber-unabhängige IoT-Clouds. „Jedes intelligente Sensornetzwerk hat seine individuellen Anforderungen. Häufig sind heterogene Sensornetzwerke gefordert und auch in IoT-Clouds finden sich viele unterschiedliche Datenbank-Implementierungen. Am Edge des IoT können wir diese heterogenen bidirektionalen Anforderungen managen, indem wir die lokalen intelligenten Sensornetzwerke und IoT-Edge-Gateways zentral verwalten. Genau diese Anforderung erfüllt unsere applikationsfertige ‚Congatec Cloud-API‘ für IoT-Gateways“, erklärt Christian Eder, Director Marketing bei Congatec.

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Konkrete Lösungen

Ein Development-Board für die Entwicklung von IoT-Prototypen stellte das Start-up Aconno. Das ACD52832 verfügt über eine Vielzahl von Sensoren, Aktoren, Schaltern und ein ePaper-Display. Damit sollen Software-Entwickler ohne Hardware-Kenntnisse Prototy-pen schnell und zeitsparend bis zur Marktreife entwickeln können und anschließend via Baukastensystem mit passenden Bluetooth-Modulen in Serie bringen.

Auf energieeffiziente Anwendungen etwa im IoT oder in der Automation sind die kostenoptimierten SMARC-2.0-Module ‚MSC SM2S-AL‘ ausgelegt, die MSC Technologies auf der Messe präsentierte. Die Modulfamilie im Short-Size-Format von 82 mm × 50 mm integriert die aktuelle Intel-Atom-Prozessortechnologie E3900 oder alternativ Pentium- und Ce-leron-Prozessoren (Apollo Lake). Einzelne Varianten sind für den industriellen Temperaturbereich von –40 bis +85 °C verfügbar. Zur Evaluierung und zum schnellen Design-In der Module ist eine Entwicklungsplattform und ein sofort lauffähiges Starterkit erhältlich.

Chip erhöht Sicherheit

Ein großes Hemmnis für das IoT ist der Sicherheitsaspekt. Diesem Thema widmete sich Texas Instruments: Als Erweiterung des zur embedded world gelaunchten SimpleLink-MCU-Portfolios kündigte das Unternehmen die Wi-Fi-Chips SimpleLink Wi-Fi Wireless MCU CC3220 an. Die Produkte basieren auf einer neuartigen Architektur mit zwei räumlich getrennten Verarbeitungsumgebungen auf einem Chip. In den Bausteinen eingebettet sind Security-Features wie etwa gesicherter Speicher, Klonschutz, Secure Boot und Netzwerk-Sicherheit. So können Entwickler IoT-Geräte vor dem Diebstahl von geistigem Eigentum und Daten sowie weiteren Risiken schützen, ohne auf eine externe Sicherheits-MCU oder ein separates Sicherheitselement zurückgreifen zu müssen.

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