NachwuchswettbewerbBundessieger von 'Jugend forscht 2019' gekürt
Deutschlands beste Jungforscher des 54. Bundeswettbewerbs von 'Jugend forscht' stehen fest. In den Projekten der jungen Talente spielt immer mehr auch die Künstliche Intelligenz (KI) eine Rolle. Die Sieger aus den Fachgebieten und die Sonderpreisträger in einer Bilderstrecke.

'Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit 2019' für Anton Fehnker (17) und Jonas Münz (16):
Das kennen sowohl Auto- als auch Radfahrer: Auf manchen Straßen haben sich im Laufe der Zeit kleine Rippeln gebildet, die beim Bremsen ein unangenehmes Rütteln verursachen. Doch wie kommen diese Rippelmuster eigentlich zustande? Um das herauszufinden, konzipierten Anton Fehnker und Simon Raschke ein ungewöhnliches Experiment: Sie ließen ein Rad, angetrieben von einem Scheibenwischermotor, auf einer mit Sand gefüllten Wanne für längere Zeit im Kreis herumfahren. Dabei stellten sie fest: Bereits nach kurzer Zeit begann das Rad zu hoppeln – denn auf der anfangs ebenen Sandoberfläche hatten sich die ersten Rippel gebildet. Die detaillierte Analyse der Messungen zeigte, dass die Rippelbildung nicht linear verläuft, also überaus komplexen, chaotischen Gesetzmäßigkeiten folgt.
