embedded world 2017
Auf Rekordkurs!
Vom 14. bis 16. März trifft sich die internationale Embedded-Community in Nürnberg. Auch bei ihrer 15. Ausgabe wächst die embedded world Exhibition&Conference weiter – was entsprechend für Änderungen bei der Hallenbelegung sorgt.
Die embedded world wird sich 2017 erneut vergrößern: “In nunmehr sechs Hallen erwarten wir erstmals 1000 Aussteller”, so Benedikt Weyerer, Veranstaltungsleiter der embedded world bei der NürnbergMesse. Zudem wurde bereits Ende Januar die Ausstellungsfläche des Vorjahres überschritten. Auch deshalb zeigt sich die Messe in diesem Jahr leicht verändert: Die Halle 5 fällt weg, die Hallen 3 und 3A kommen neu hinzu.
Großen Anklang bei den Ausstellern finden auch die drei Sonderflächen: So war etwa die safety & security Area in der in der Halle 4A, die im vergangenen Jahr Premiere feierte, bereits Mitte Februar ausgebucht. Dort dreht sich alles um die Frage, wie man angriffssichere Hard- und Software gestaltet und Embedded-Systeme vor Angriffen schützen kann. Ähnliches gilt für die electronic displays Area in Halle 1: “Die Resonanz der Aussteller war einmal mehr großartig, so dass die Fläche schon ausgebucht ist”, verkündete Benedikt Weyerer bereits im Januar. Unternehmen präsentieren dort Display-Technologien, flexible Displays, Human-Machine-Interfaces, grafische Benutzerschnittstellen, Touchscreens und 3D-Displays. Auch Machine-to-Machine-Anwendungen sind heute aus dem Gesamtthema der Embedded-Technologien nicht mehr wegzudenken. In der M2M Area in Halle 3 finden Besucher drahtlose und drahtgebundene M2M-Anwendungen für Fernwartung, Tracking und Tracing, e-Payment, e-mobility und Facility Management sowie M2M für den Maschinen- und Anlagenbau.
Eine Messe – zwei Kongresse
Parallel zur Messe finden mit der embedded world Conference und der electronic displays Conference zwei Kongresse statt. Die bewährte embedded world Conference läuft in diesem Jahr unter dem Motto „Securely Connecting the Embedded World“. In 36 Sessions und 15 Classes werden die wichtigsten Themen der Embedded-System-Entwicklung aufgegriffen – aufgegliedert in folgende Themencluster: ‚Internet of Things‘, ‚Security & Safety‘, ‚Software & Systems Engineering‘, ‚Hardware Engineering‘, ‚Embedded OS‘, ‚Management Focus‘. Mit Rick Clemmer, CEO des auf IoT- und Security-Lösungen spezialisierten Halbleiterherstellers NXP, hält einer der Top-Branchenkenner die Keynote der Konferenz und greift dabei das Motto des jährlichen Treffpunkts der Embedded-Systems-Szene auf. Clemmer macht unter dem Titel „Protecting the Internet of Things: From Clear and Present Danger to Robust Security“ auf die Herausforderung aufmerksam, dass die unbegrenzten Möglichkeiten der Milliarden von ‚connected end-points‘ zu ebenso unbegrenzten Risiken führen. Und er fordert, dass neue Hardware- und Software-Designs von Grund auf ‚selbstverteidigend‘ ausgelegt sein müssen.
Bei der electronic displays Conference reicht das Themenspektrum von aktuellen Display-Technologien wie LCD, OLED oder ePaper über flexible Displays und 3D-Displays bis zu grafischen Benutzeroberflächen und Touchscreens. Darüber hinaus steht das breite Anwendungsspektrum ebenso auf der Agenda wie die Entwicklung des Marktes.
1000 Studenten erwartet
Zum Student Day erwarten die Veranstalter über 1000 Studenten aus ganz Europa, die in embedded-relevanten Studiengängen eingeschrieben sind. Sie haben dort die Möglichkeit, Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen und von Branchenexperten zu lernen. Besonderes Highlight ist die Keynote von Sascha Wolter unter dem Titel „My Minecraft-Smart-Home: Prototyping the Internet of Uncanny Things”. In seinem Vortrag widmet er sich typischen Herausforderungen des Internets der Dinge und stellt live auf der Bühne den Prototyp einer ideellen Hard- und Software vor, der auf visuellen Programmiersprachen, Spielen wie Minecraft und mehreren IDEs basiert.













