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Inka Krischke | Inka Krischke,

Multispektrale Bildgebung

Für seine ‚Fusion‘-Serie an multispektralen Bildgebungslösungen hat das Unternehmen JAI eine neue Generation von Prismenkameras eingeführt.

© JAI

Die Kameras mit den Bezeichnungen FS-3200D-10GE (Bild) und FS-1600D-10GE sind mit zweikanaligen dichroitischen Prismen ausgestattet, die das einfallende Licht auf zwei präzise ausgerichtete CMOS-Flächensensoren verteilen. Ein Kanal fängt das Licht aus dem sichtbaren Spektrum ein und liefert es an einen Bayer-Farbsensor, während der zweite Kanal das Licht aus dem Nahinfrarotbereich des Spektrums zu einem monochromen, NIR-empfindlichen Sensor leitet.

Das Modell ‚FS-3200D-10GE‘ verfügt über Bayer- und monochrome Versionen des CMOS-Sensors ‚Sony Pregius IMX252‘ mit einer Auflösung von 3,2 MP (2048 x 1536 Pixel) und einer maximalen Vollbildrate von 123 fps bei 8-Bit-Ausgabe. Das Modell ‚FS-1600D-10GE‘ verfügt über Bayer- und monochrome Versionen des CMOS- Sensors ‚Sony Pregius IMX273‘ mit einer Auflösung von 1,6 MP (1440 x 1080 Pixel) und einer maximalen Vollbildrate von 226 fps bei 8-Bit-Ausgabe. Die ursprünglichen Multispektralkameras der ‚Fusion‘-Serie konnten eine maximale Auflösung von 1,3 MP und eine maximale Bildrate von nur 31 fps bereitstellen.

Der hohe Durchsatz der neuen Kameras wird durch eine 10-GBase-T(10 GigE)-Schnittstelle mit integrierter Auto-Negotiation-Technologie unterstützt, die eine automatische Rückwärtskompatibilität auf NBase-T (5 und 2,5 Gbit/s) und das traditionelle 1000 Base-T (1 Gbit/s Ausgabe) für Kunden ermöglicht, die Bildverarbeitungsanwendungen mit diesen langsameren Ethernet-Standards ausführen. Neben der 8-Bit-Ausgabe können die Kameras 10-Bit- und 12-Bit-Ausgaben liefern, unabhängig wählbar für die Bayer-Farbkanäle und die NIR-Kanäle. Zudem sind die Kameras mit einem 5x5-Debayering- Algorithmus ausgestattet, wenn Anwender anstelle von Roh-Bayer lieber 24-Bit- oder 30-Bit-RGB-Ausgabe einsetzen möchten.

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