Interview mit Dirk Wunder, Turck
KI und flexible Automation im Mittelpunkt
Der SPS-Auftritt von Turck steht im Zeichen smarter Sensorik, KI-basierter Bildverarbeitung und vernetzter Produktion. Mit der AI-Kamera TIV, dem IIoT-System TAS und digitalen Conveyor-Lines zeigt das Unternehmen praxisnahe Lösungen für die flexible Fabrik der Zukunft. Dirk Wunder, Vice President Corporate Marketing bei TURCK, gab im Interview Einblicke.
Was hat Sie dazu motiviert, dieses Jahr an der SPS teilzunehmen? Was unterscheidet die SPS von anderen Automatisierungsmessen weltweit?
Die SPS ist für Turck weit mehr als eine klassische Messe – sie ist der zentrale Treffpunkt für die Automatisierungsbranche in Europa und bietet eine einzigartige Mischung aus Praxisnähe, Innovationskraft und persönlichem Austausch. Anders als viele internationale Leitmessen steht bei der SPS der direkte Dialog mit Anwendern und Entscheidern im Vordergrund. Hier können wir nicht nur unsere neuesten Lösungen präsentieren, sondern auch gezielt auf die aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen unserer Kunden eingehen. Die intensive Atmosphäre und die hohe Fachkompetenz der Besucher machen die SPS für uns zum idealen Ort, um Trends zu diskutieren, Feedback einzuholen und gemeinsam mit Partnern und Kunden die Zukunft der Automatisierung aktiv zu gestalten
Welche Trends in der Automatisierungstechnik sehen Sie aktuell, und wie spiegeln sich diese in Ihrem Messeauftritt wider?
Wir beobachten aktuell einen klaren Trend hin zu softwaredefinierten, flexiblen und KI-gestützten Automatisierungslösungen. Unternehmen suchen nach Wegen, ihre Prozesse effizienter, transparenter und zukunftssicher zu gestalten. Genau das spiegelt sich in unserem Messeauftritt wider: Wir zeigen, wie sich IIoT, modulare Hardware und intelligente Software zu ganzheitlichen Lösungen verbinden lassen. Besonders im Fokus stehen dabei dezentrale Automation und die Integration von KI in die Praxis, die durchgängige Digitalisierung von Maschinen und Anlagen sowie die einfache Skalierbarkeit und Vernetzung. Besucher erleben bei Turck, wie moderne Automatisierung nicht nur Technik, sondern auch Menschen und Prozesse miteinander verbindet und so echten Mehrwert schafft.

Wegbereiter der digitalen Transformation
Automationslösungen von Turck unterstützen Rentabilität, Effizienz und Nachhaltigkeit von Maschinen und Anlagen. So steigern sie nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern tragen auch zu einer ökologisch verträglicheren Produktion und Intralogistik bei.
Wir beobachten aktuell einen klaren Trend hin zu softwaredefinierten, flexiblen und KI-gestützten Automatisierungslösungen. Unternehmen suchen nach Wegen, ihre Prozesse effizienter, transparenter und zukunftssicher zu gestalten. Bei Smart Automation geht es dabei nicht nur um Maschinen – es geht darum, Menschen zu befähigen, die Fertigung effizienter zu gestalten und die Flexibilität zu skalieren. Enabler sind KI, Edge Intelligence und digitale Automatisierung, um Maschinen und Produktionslinien nachhaltig und sicher zu transformieren. Genau das spiegelt sich in unserem Messeauftritt wider: Wir zeigen, wie sich IIoT, modulare Hardware und intelligente Software zu ganzheitlichen Lösungen verbinden lassen. Besucher erleben bei Turck, wie moderne Automatisierung nicht nur Technik, sondern auch Menschen und Prozesse miteinander verbindet und so echten Mehrwert schafft.
Welche Lösungen im Bereich ‚Indusrial AI‘ zeigen Sie bzw. welche Strategie verfolgen Sie im Bereich Industrial AI?
Im Bereich Industrial AI setzen wir auf praxisnahe und direkt nutzbare Lösungen. Ein Highlight ist unsere neue AI-Kamera TIV (Turck Intelligent Vision), die Prüfprozesse revolutioniert, indem sie selbstständig aus Beispielbildern lernt und ohne aufwendige Programmierung auskommt. In Kombination mit unserem IIoT-Ökosystem TAS (Turck Automation Suite) entsteht ein leistungsfähiges Gesamtsystem, das KI-gestützte Datenanalyse, Condition Monitoring und Predictive Maintenance ermöglicht. Unsere Strategie ist es, überall dort, wo es sinnvoll ist, KI als festen Bestandteil industrieller Prozesse zu etablieren und so Qualität, Flexibilität und Effizienz nachhaltig zu steigern. Wir setzen aber immer auf offene Schnittstellen, einfache Integration und Lösungen, die sich an die individuellen Anforderungen unserer Kunden anpassen lassen.
Wie profitieren Besucher konkret von einem Besuch an Ihrem Stand? Gibt es spezielle Angebote, Demos oder interaktive Erlebnisse?
Besucher finden am Turck-Stand unter anderem ein großes Rollenbahn-Exponat, das einen Großteil unseres Lösungsangebots darstellt, von smarter Sensorik über Anschluss- und Felbustechnik sowie unsere KI-Kamera TIV bis zu Rollenmotorsteuerungen und Cloud-Anbindung. Darünber hinaus zeigen wir auch unseren RFID-Tunnel, eine schlüsselfertige Komplettlösung mit abgestimmten Komponenten. So können Besucher unsere Lösungen in Live-Demos und interaktiven Use Cases direkt ausprobieren. Unsere Experten stehen für individuelle Beratungsgespräche bereit und geben exklusive Einblicke in aktuelle Produktneuheiten und kommende Entwicklungen.
Wenn Sie nur ein Messe-Highlight in diesem Jahr nennen dürften, welches wäre das und warum gerade dieses?
Sind nicht aller guten Dinge drei? Am Turck-Stand trifft das in diesem Jahr zu, wir haben tatsächlich drei Messe-Highlights: Da ist zum einen das Thema Digital Conveyor Lines (DCL). Digitale Förderstrecken stehen beispielhaft für die nächste Stufe der Automatisierung: Mit smarter Sensorik und IP67-I/O-Modulen samt Rollenmotorsteuerung direkt am Band profitieren Anwender von durchgängiger Digitalisierung und ermöglichen skalierbare, modulare und zukunftssichere Fördertechnik. Besucher erleben live, wie sich Zustandsdaten für Predictive Maintenance erfassen und Prozesse flexibel steuern lassen. Ein weiteres Highlight ist unser IIoT-Ökosystem TAS (Turck Automation Suite). Mit der TAS-Plattform gestalten Anwender den gesamten Maschinen-Lebenszyklus digital und transparent – von der ersten Idee bis zum weltweiten Service. Drittes Highlight ist unsere neue AI-Kamera TIV, die nicht mehr aufwendig programmiert werden muss, sondern selbstständig mit wenigen Beispielbildern lernt. Das Zusammenspiel dieser Lösungen zeigt, wie Turck seinen Kunden den Weg zur ‚Software defined Factory‘ ebnet und ihnen echte Mehrwerte für Effizienz, Transparenz und Flexibilität bietet.
| Turck auf der SPS 2025: Halle 7 Stand 250 |












