Sick

Inka Krischke,

Codelesen - der Fokus macht's

Neue matrixkamerabasierte Codeleser ergänzen das Portfolio der Identifikationslösungen 'IDpro' von Sick. Herausstechendstes Merkmal: Sie kommen problemlos mit wechselnden Objekthöhen und Leseabständen zurecht.

Der Kamera-Codeleser 'Lector 65x' wartet mit großem Sichtfeld und dynamischem Fokus auf.

© Sick

'Lector 65x' heißen die kamerabasierten Codeleser für die anspruchsvolle Codelesung. Anspruchsvoll deshalb, weil die Geräte mit wechselnden Objekthöhen und Leseabständen, großen Sichtbereichen, beliebig ausgerichteten 1D-und 2D-Codes sowie hohen Transportgeschwindigkeiten klar kommen. Hierfür besitzen sie Merkmale wie dynamischen Fokus, 'Weitwinkel'-Sichtfelder sowie schnelle Serienbildaufnahmen und –dekodierungen bei hoher Kameraauflösung.

Zwei Fokusvarianten stehen zur Verfügung: die 'Flex'-Version mit individuell auswählbaren Beleuchtungen sowie Objektiven und die Ausführung 'Dynamic Focus', die die Fokuslage in Sekundenbruchteilen an wechselnde Leseabstände und Objekthöhen anpasst. Dadurch hat der Codeleser von einem Objekt zum anderen immer ein scharfes Bild des Codes.

In beiden Versionen bietet die Lösung integrierte Bildaufnehmer mit Auflösungen von 2 oder 4 Megapixel. Letztere erlauben es, einen marktüblichen 1D-Code mit einer Strichstärke von 0,35 mm in einem Lesefeld von fast 500 mm x 500 mm sicher zu identifizieren. Unabhängig davon, ob es um Barcode, Data Matrix, Maxi Code oder QR Code geht, sorgen Dekodieralgorithmen dafür, dass auch Codes mit schwachen Kontrasten oder zerstörten Teilbereichen sicher erfasst und ausgewertet werden können.

Die Gerätevariante 'Lector 654 Dynamic Focus for Systems' erleichtert die Gestaltung von Lesetoren: Mit einer Leitung pro Gerät werden mehrere Codeleser miteinander vernetzt, der Anwender erweitert sein System Kamera für Kamera. So erreicht er eine optimale Anpassung an die Förderbandbreite und das damit verbundene geforderte Sichtfeld.

Die Codeleser sind mit seriellen Schnittstellen, I/Os, USB, CAN und ethernetbasierten Feldbussen wie TCP/IP, Ethernet/IP ausgestattet. Weitere Feldbusse wie zum Beispiel Profibus und Profinet stehen in Form von Anschlussmodulen zur Verfügung. Beim Einrichten führen Funktionstasten und Auto-Setup zur passenden Einstellung. Ein integrierter Ziel-Laser erleichtert die Ausrichtung, optische und akustische Feedback-Signale unterstützen bei der Inbetriebnahme.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

SPS IPC Drives 2018

Safety in der Sensorik

Was bieten Sensor-Hersteller aktuell in Sachen Safety an? Auf der SPS IPC Drives gab es hierzu einiges an cleveren Konzepten zu sehen - unter anderem bei Sick, Pepperl+Fuchs und Leuze electronic.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Start-ups

Der 'Automation Hackathon'

Beim 'Automation Hackathon' der SPS IPC Drives 2018 hatten sieben Start-ups die Chance, in 48 Stunden neue Geschäftsmodelle für ausgewählte Unternehmen der Automatisierungsbranche zu entwickeln. Gewinner: das Start-up Othermo in Zusammenarbeit mit...

mehr...

Pilz

One cable, many safety doors

At Pilz, users were able to create individual safety-door solutions from various components using the modular principle. The decisive factor here is a diagnostic tool that allows individual safety safety-doors to be controlled with single-cable...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren