Augmented Reality
Mobile Projektion ersetzt die Datenbrille
Eine neue Augmented-Reality-Technologie soll Tablets und Cyberbrillen ersetzen – und so für mehr Effizienz und zugleich mehr Komfort sorgen.
Forscher des inIT und des Fraunhofer IOSB-INA halten herkömmlichen Augmented-Reality(AR)-Szenarien mit Datenbrillen oder Tablets für unpraktisch: Die Datenbrille ist hinderlich für Mitarbeiter, die eine Sehhilfe tragen müssen – Tablets müssen während der Produktion umständlich in der Hand gehalten werden und behindern so die Montage von Produkten.
Die Forscher entwickelten daher eine Lösung, die dem Bediener einer Anlage mehr Komfort bieten soll: die projektionsbasierte AR-Umgebung. Sie haben diese Lösung in einem Demonstrator umgesetzt, der in ein wandlungsfähiges Montagesystem integriert wurde. Wie die projektionsbasierte AR-Umgebung den Mitarbeiter effizient und sicher durch den Montageprozess an einem Handarbeitsplatz leitet und dabei gänzlich ohne Hilfsmittel wie Datenbrille, Tablet und Co. auskommt, zeigt unten stehende Bilderstrecke:
Im Vergleich zu AR-Methoden mit Datenbrillen oder Tablets werde die Projektion als wesentlich benutzerfreundlicher und komfortabler bewertet, so Professor Röcker, Vorstandsmitglied am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT). Bisher war es beispielsweise aus ergonomischer Sicht kaum möglich, die Datenbrille über mehrere Stunden ununterbrochen zu tragen. Auch die Akkulaufzeiten der Datenbrillen ließen zu wünschen übrig. Probleme, die die Projektion geschickt umgeht.










