Antriebstechnik
Zunehmender Bedarf für Servoantriebe
Der Markt für Servoantriebe ist weiterhin wachsend – mehr als zwei von drei Maschinenbauern rechnen in der Zukunft mit einem steigenden Bedarf. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Michaela Griesenbruch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen.
Die Anbindung der Servomotoren mittels analoger Schnittstelle beziehungsweise traditioneller Feldbusse geht spürbar zurück - zugunsten von Ethernet!
© Michaela Griesenbruch, Fachhochschule SüdwestfalenDie jetzt fertig gestellte Untersuchung ist eine Wiederholung von Studien aus den Jahren 1999, 2003 und 2007. Für sie gaben im Januar/Februar 2011 deutschlandweit 280 Maschinenbauer und Ingenieurbüros Auskunft über Kaufverhalten, technische Anforderungen und die gewünschte Unterstützung im Bereich Energieeffizienz zum Thema Servoantriebe.
Während 2003 lediglich 17 % der Maschinenbauer 300 und mehr Servomotoren im Jahr benötigten, sind es heute bereits 29 %, im Papier-/Druckmaschinenbau sogar 41 %. Zudem gibt es eine steigende Anzahl von Unternehmen, die höhere Regler-Nennleistungen mit mehr als 6 kW im Einsatz haben (Steigerung von 25 % in 2003 auf 38 % in 2011). Jeder 5. Maschinenbauer verwendet sogar mehr als 24 kW.
Daneben ergab die Studie, dass Ethernet zur Anbindung an den Servoregler immer öfter genutzt wird. So ist der Anteil derjenigen, die Ethernet/IP einsetzen, seit 2007 von 13 auf 26 % und bei Profinet von 7 auf 20 % gestiegen. Zukünftig wird es weitere Steigerungsraten geben, was auch für andere Ethernet-Protokolle gilt – vor allem für Ethercat.
Nähere Details zu den Ergebnissen dieser Marktstudie gibt es im Internet unter www.marktstudien.org oder per E-Mail: [email protected].











