Robotik / Antriebstechnik
Yaskawa stärkt deutschen Standort
Der japanische Yaskawa-Konzern, Hersteller von Industrierobotern und Antriebstechnik, errichtet an seinem Europa-Standort in Allershausen bei München einen neuen Firmensitz und will bis Ende 2012 50 neue Mitarbeiter einstellen.
Die Bauarbeiten dazu starteten offiziell am Dienstag, den 6. September, mit einer feierlichen Spatenstich-Zeremonie. Zusammen mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Dr. Martin Zeil und dem Bürgermeister von Allershausen, Rupert Popp, griffen die Europa-Geschäftsführer von Yaskawa, Koichi Takamiya (Vorstandsmitglied und Regionalvorstand Europa, YASKAWA Electric Corporation, Japan) und Manfred Stern (Geschäftsführer YASKAWA Europe GmbH), zum Spaten.
12,5 Mio. Euro investiert Yaskawa in den neuen Firmensitz. Die äußere Gestaltung folgt dem Hauptsitz der Yaskawa Robotics Division in Japan. Im August 2012 soll der Neubau bezugsfertig sein. Das 14.000 Quadratmeter große Grundstück liegt verkehrsgünstig direkt an der Autobahnausfahrt Allershausen. Die Gebäude am bisherigen Standort im Industriegebiet Kammerfeld in Allershausen werden teilweise weitergenutzt.
In Allershausen steuert Yaskawa die europaweiten Geschäftsaktivitäten im Bereich der Robotik. „Unser Ziel ist es, die Zahl der in Europa jährlich installierten Motoman-Roboter bis 2015 auf mehr als 6000 Stück zu verdoppeln“, erklärte Manfred Stern, Leitender Geschäftsführer der Yaskawa Europe GmbH. Der Standort übernimmt ebenso zentrale Funktionen wie Forschung & Entwicklung, kundenspezifische Systemanpassungen, Verwaltung, Logistik und Kunden-Support. In dem neuen Gebäude werden diese Aufgaben nun verstärkt und räumlich konzentriert. Außerdem bietet es Platz für die rund 50 neuen Mitarbeiter, die Yaskawa bis Ende 2012 in Allershausen zusätzlich einstellen will.









