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Artikel und Hintergründe zum Thema

KBK Antriebstechnik

Inka Krischke,

Wiederverwenden statt verschwenden

Seit Sommer 2019 hat KBK Antriebstechnik ein spezielles Angebot in Sachen Recycling. Geschäftsführer Sven Karpstein erklärt, welches.

Sven Karpstein: "Der Mehraufwand ist minimal und der Nutzen für alle recht groß."

© KBK Antriebstechnik

Herr Karpstein, wie sieht Ihr Recycling-Konzept aus? 

Sven Karpstein:
Wir liefern unsere Produkte – insbesondere unsere Kupplungen – in stabilen Kunststoff-Behältern aus, die nach dem Transport oft im Müll landen. Ab sofort werden diese Verpackungen gesammelt und erneut verwendet. 

Wie geht das konkret vonstatten?

Sven Karpstein: Es ist eigentlich ein simples Konzept: Die Kunden sammeln die Verpackungen in einem großen Karton. Ist dieser voll, senden sie eine kurze E-Mail an uns. Wir kümmern uns dann um die Abholung der Verpackungen. Dieser Service ist selbstverständlich kostenlos, für den Kunden entsteht kein weiterer Aufwand.

Für Sie allerdings schon …

Sven Karpstein: Der Mehraufwand ist wirklich minimal und der Nutzen für alle dann doch recht groß. Bislang konnten wir einen Großteil der Rückläufer reinigen und wiederverwenden, was natürlich auch einen Wert hat, den wir gegen die Transportkosten aufwiegen. Alles in allem hat sich das neue Verpackungsrecycling-Konzept als effektiv und sinnvoll erwiesen.

Wie kommt das Konzept bei den Kunden an?

Sven Karpstein: Erfreulicherweise konnten wir schon einige Kunden für das neue Konzept begeistern. Genau betrachtet bringt es ja auch für sie Vorteile: Es muss nicht mehr groß auf die Entsorgung, Mülltrennung und – lagerung geachtet werden, sondern man packt einfach alles wieder in den Karton, mit dem die Ware angeliefert wurde. 

Wie kamen Sie auf die Idee dieses Kreislaufsystems?

Sven Karpstein: Das Thema Plastikmüll ist ja sehr präsent geworden, regelmäßig sehen wir im Fernsehen die Bilder von all den Müllbergen, die in unseren Ozeanen treiben. Im Rahmen unterschiedlicher Umweltschutzmaßnahmen, die wir betreiben, haben wir eben noch einen Schritt weiter gedacht und versuchen, unsere Kunden in den Kreislauf miteinzubeziehen.

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