Antriebs- und Fluidtechnik
VDMA gibt Prognose für 2011 ab
Sie zählen zu den größten Fachzweigen im deutschen Maschinenbau und wurden von der Krise mit am stärksten durchgerüttelt – die Antriebs- und die Fluidtechnik. Jetzt erheben sich beide wieder „wie Phoenix aus der Asche“, so Hartmut Rauen (im Bild), Geschäftsführer des entsprechenden VDMA-Fachverbandes.
Die Produktion der deutschen Antriebstechnikhersteller war im Jahr 2009 um minus 27 % auf 12 Mrd. Euro gesunken, die Fluidtechnik musste gar einen Einbruch von minus 41 % auf 4 Mrd. Euro hinnehmen. In diesem Jahr ist der Motor wieder angesprungen und die Auftragseingänge entwickeln sich laut Rauen „äußerst erfreulich".
In Zahlen: In der deutschen Antriebstechnik ist der Auftragseingang in diesem Jahr um 81 % gestiegen (Inlandsnachfrage +72 %; Auslandsnachfrage +87 %). In der Hydraulik zogen die Aufträge sogar um 109 % an (Inland +78 %, Ausland +137 %) und die Pneumatik verzeichnet eine Zunahme der Bestellungen um 45 % (Inland +40 %, Ausland +51 %).
In Summe erwartet der VDMA somit für 2010 ein Wachstum von 15 % für die Antriebstechnik, für die Fluidtechnik plus 33 %. Was die Prognose für 2011 betrifft, sagt der Branchenverband der Antriebstechnik ein Produktionswachstum von acht Prozent vorher, für Fluidtechnik plus zehn Prozent.










