SPS IPC Drives 2012 - Kongress

Inka Krischke,

Neuer Komiteevorsitzender Dr. Frey bezieht Position

Nach zwölf Jahren mit Prof. Dr. Klaus Bender als Komiteevorsitzendem des SPS-IPC-Drives-Kongresses gibt es nun eine Veränderung: Im Sommer erfolgte die Stabübergabe an Prof. Dr. Georg Frey von der Universität des Saarlandes. Computer&AUTOMATION hat ihn interviewt.

Prof. Dr. Georg Frey, neuer Komiteevorsitzender des SPS-IPC-Drives-Kongresses: "Die beiden Plenarvorträge und die Trendsession bieten eine gute Gelegenheit für Messebesucher, die Kongress-Atmosphäre zu schnuppern."

© Mesago Messe Frankfurt

Prof. Frey, Sie haben die Nachfolge von Prof. Bender als Komiteevorsitzender übernommen. Welche Aspekte sind Ihnen am SPS-IPC-Drives-Kongress besonders wichtig?

Die SPS IPC Drives hat sich zu der Messe für die Automatisierungs- und Antriebstechnik im deutschsprachigen Raum – und darüber hinaus – entwickelt. Der Kongress lebt vom Austausch mit der Messe, sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Besucher und Referenten. Er liefert in Vorträgen und Diskussionen topaktuelles Know-how. Durch diese Konstruktion lässt sich in Nürnberg in einmaliger Weise die Produktinformation auf der Messe mit Hintergrundinformation auf dem Kongress verknüpfen. Die Besucherzahlen und die hohe Anzahl an Beitragsvorschlägen zeigen, dass dieses Konzept sehr gut ankommt.

Gibt es Änderungen, die Ihnen vorschweben? Wenn ja, welche?

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von Prof. Bender den Vorsitz im Komitee eines bestens eingeführten und anerkannten Kongresses übernehme. Mir schweben deshalb auch keine grundlegenden Änderungen im Sinne einer Revolution vor. Vielmehr möchte ich mit dem eingespielten Team des Kongresskomitees und meinen beiden Ko-Vorsitzenden sowie mit der Unterstützung der Mesago und des Ausstellerbeirats daran arbeiten, die hohe Qualität zu halten und im Sinne einer Evolution den Kongress beständig an neue Rahmenbedingungen und Anforderungen anpassen.

Einige dieser Anpassungen zeigen sich bereits in diesem Jahr: Auf organisatorischer Seite haben wir die Buchungsmöglichkeiten und die Preisstruktur für den Kongress vereinfacht. Inhaltlich gibt es zum ersten Mal zwei Plenarvorträge am Dienstagnachmittag. Die Teilnahme an ihnen ist – wie auch die Trendsession zum Thema 'Nachhaltige Automatisierung' am Mittwochnachmittag – für alle Besucher und Aussteller der Messe kostenfrei möglich. Eine gute Gelegenheit, die Kongress-Atmosphäre im Messezentrum CCN Ost zu schnuppern.

2011 gab es vier spezielle Anwender-Sessions, in deren Rahmen Unternehmen über ihre Erfahrungen im Umgang mit moderner Automationstechnik berichtet haben. 2012 finden diese Sessions nicht statt – warum?

Es gibt auch im diesjährigen Kongress Anwenderbeiträge im Sinne der letztjährigen Anwendersessions. Die Rückmeldungen der Besucher und der Referenten haben aber gezeigt, dass eine thematische Strukturierung der Sitzungen sinnvoller ist.

Weshalb sind die Tutorials auf den Montag verlegt worden?

In den Tutorials wird an einem halben Tag sehr intensiv an einem Thema gearbeitet. Da kann man nicht mal schnell eine halbe Stunde raus, um ein Gespräch am Messestand zu führen – sei es als Kunde oder als Aussteller. Die Verlegung auf den Montag erlaubt eine Entkopplung von Kongress und Messe und vermeidet somit Terminkonflikte für die Teilnehmer.

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