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Artikel und Hintergründe zum Thema

Maxon Motor

Andreas Mühlbauer | Davina Spohn,

Mehr als nur Motoren

Maxon Motor präsentiert auf der SPS 2019 sein neues Branding für die Marke Maxon. Zudem hat das Unternehmen auf der Pressekonferenz neue Produkte vorgestellt. Dazu zählen ein kompakter Antrieb mit integriertem Frequenzumrichter sowie eine Positioniersteuerung.

Der neue Antrieb IDX mit integriertem Frequenzumrichter.

© Maxon Motor

Aus ‘Maxon Motor’ wird ‘Maxon’. Der Antriebsspezialist will den Systemgedanken sowie sein breit gefächertes Produktsortiment in den Vordergrund stellen und sich nicht mehr nur auf das Wort ‘Motor’ reduziert sehen. Von nun an soll die Marke ‘Maxon’ den Anwendern helfen, ihre Antriebsaufgaben zu lösen. Dies hatte das Unternehmen bereits im Juli verkündet, auf der SPS ist das Unternehmen nun erstmals mit neuem Branding zu sehen.

Der Schritt kommt nicht unerwartet: Die Maxon Group hat sich über die Jahre vom Elektromotoren-Spezialisten und Komponentenlieferanten hin zum globalen Partner für präzise mechatronische Antriebssysteme entwickelt. Da Elektromotoren erst in einem kompletten Antriebssystem ihre Stärken ausspielen können, entwickelt und produziert Maxon auch Getriebe, Sensoren und Steuerungen und bietet damit plattformübergreifende Systemlösungen an. Die verschiedenen Komponenten hängen stärker miteinander zusammen, die Interoperabilität wird immer wichtiger.

Auf der SPS zeigt Maxon die Positioniersteuerung Epos4 Micro 24/5. Zudem hat das Unternehmen eine neue Produktlinie ins Leben gerufen: Die IDX 56 sind kompakte kollektorlose Antriebe mit integriertem Frequenzumrichter. Sie erfüllen Schutzart IP 65 und liefern ein kontinuierliches Drehmoment von bis zu 0,7 Nm, was einer hohen Drehmomentdichte entspricht, und sind wahlweise mit weiteren Optionen erhältlich.

Die EC-i Motorentechnologie (BLDC) kombiniert mit der Epos4-Positioniersteuerung hohe Dauerdrehmomente und eine hohe Leistungsdichte. Durch seine Kompaktheit ist der IDX effizienter als aktuelle Lösungen auf dem Markt. Das hochwertige Design wird durch ein IP 65 geschütztes Gehäuse komplementiert. Die IDX-Antriebe sind so konzipiert, dass sie sich über CANopen oder EtherCAT steuern lassen.

Ebenso sind die einstellbaren digitalen und analogen Ein- und Ausgänge auf die Funktionen und Betriebsarten des Geräteprofils CiA-402 abgestimmt. Neben der intuitiven Software zur Inbetriebnahme stellt Maxon Libraries für die Einbindung in verschiedenste Mastersysteme zur Verfügung. Mithilfe der grafischen Benutzeroberfläche von EPOS Studio sucht das konfigurierbare Antriebssystem automatisch nach den idealen Steuerparametern (Auto Tuning). Auf der Wicklung und in der Positioniersteuerung sind bereits Temperatursensoren vorhanden, sodass der Anwender den Betriebsbereich möglichst gut ausnutzen kann.

Die Positioniersteuerungen Epos4 ermöglicht in Verbindung mit einem integrierten Single-Turn-Sensor eine absolute Positionierung. Die Epos4-Reihe gibt es neu auch in einer Micro-Ausführung. Wie der Name sagt, liegen die Vorteile dieser Motion-Controller vor allem in der miniaturisierten Bauweise und dem attraktiven Preis, wobei der Funktionsumfang praktisch identisch zu den weiteren Plattformprodukten geblieben ist. Dies macht die Steuerung zu einer interessanten Lösung für Robotik-Anwendungen mit engen Platzverhältnissen und kostensensitiven Mehrachsapplikationen. Vorerst ist die in der CANopen-Ausführung erhältlich, die EtherCAT-Variante folgt im Frühjahr 2020. 

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