Antriebstechnik
Dunkermotoren auf dem Weg zum Systempartner
Als klassischer Motorenhersteller bekannt, will Dunkermotoren sich künftig auch als Systempartner auf dem Gebiet der Antriebstechnik etablieren. Hierzu wurde jetzt eine eigene Geschäftseinheit ins Leben gerufen.
Gleich- und Wechselstrommotoren bis 500 Watt, Getriebe bis 160 Nm, antriebsnahe Elektronik, Bremsen und Gebersysteme – so lässt sich in Kürze das bisherige Portfolio der Firma Dunkermotoren umreisen. Mit der Gründung der neuen Geschäftseinheit „Systems“ erweitert das Unternehmen mit Hauptsitz Bonndorf sein Portfolio und will auf der Grundlage des bestehenden Komponenten-Baukastens künftig weitere (Dienst-)Leistungen anbieten. Im ersten Schritt ist vorgesehen, die Montage zusätzlicher mechanischer Komponenten wie zum Beispiel von integrierten oder extern angebaute Linearumsetzungen und Sondergetriebe zu übernehmen. Gleiches gilt für den Anbau elektronischer Komponenten nach Kundenanforderung. Im zweiten Schritt wollen Schwarzwälder komplette Systemintegrationen durchführen und dabei auch Entwicklungsleistungen für kundenspezifische Antriebssysteme erbringen.
Eine zentrale Rolle bei den Systemtechnik-Aktivitäten spielt das im vergangenen Jahr als „verlängerte Werkbank“ von Dunkermotoren Bonndorf gegründete Werk im serbischen Subotica. An diesem Low-cost-Standort ist heute die Fertigung von Sonnenschutz- beziehungsweise Jalousienantrieben konzentriert, die einen hohen manuellen Montageanteil aufweisen. Da auch der „System-Ansatz“ lohnintensive Fertigungs- und Montageschritte beinhaltet, soll künftig ein Großteil der Subsysteme in der „Hauptstadt der Elektromotoren“ im ehemaligen Jugoslawien gefertigt werden. Zudem ist vorgesehen, dort auch Bereiche der Entwicklung von Dunkermotoren Systems anzusiedeln.
(Einen ausführlichen Bericht über die Systemtechnik-Aktivitäten von Dunkermotoren lesen Sie in der November-Ausgabe der Computer&AUTOMATION, Erscheinungstermin: 09.11.)









