Lenze
Auf Kurzarbeit folgt Stellenabbau
Seit Dezember vergangenen Jahres arbeiten die Mitarbeiter bei Lenze kurz. Eine Maßnahme, die offenbar nicht ausreicht, um die globale Rezession zu meistern. So sieht sich der Aerzener Antriebstechnikhersteller jetzt gezwungen, weltweit 600 Stellen abzubauen – davon jeweils rund 125 an den Standorten Extertal und Groß Berkel.
Dr. Erhard Tellbüscher, Vorstandsvorsitzender der Lenze AG, begründet die geplanten Entlassungen wie folgt: „Die Rückgänge, wie sie derzeit in der Wirtschaft zu verzeichnen sind, sind nicht durch einfache Maßnahmen wie Kurzarbeit zu bewältigen. Hier müssen wir leider einschneidendere Maßnahmen vornehmen“. Ziel des Unternehmens sei es trotzdem, sich weiter zu vergrößern. Hierzu werde ausreichend Kapital benötigt, weshalb Entlassungen letztlich unvermeidlich seien. An die von der Kündigung Betroffenen richtet Tellbüscher die Worte: „Ich kann nur hoffen, dass wir alle die Krise gut meistern und mit steigendem Wachstum wieder zueinander finden können.“ Ungeachtet der Kündigungen werde es in einzelnen Bereichen weiterhin Kurzarbeit geben.









