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Partnerschaft für das IoT

29. November 2017, 00:00 Uhr   |  Lukas Dehling

Partnerschaft für das IoT
© Inray

"Für inray besteht die Aufgabe, die vorhandene Quellen wertvoller Prozessdaten zu nutzen und der Thingworx Plattform zur Verfügung zu stellen", so Rose.

Durch eine Partnerschaft mit Inray will PTC seine Marktposition in Zentraleuropa stärken. Das deutsche Unternehmen hingegen profitiert von neuen Funktionalitäten der Thingworx-Plattform.

Inray hat die Channel-Advantage-Partnerschaft mit PTC bekannt gegeben. “Das IoT wächst intensiv, auch in D-A-CH und Zentraleuropa. Deswegen stärkt Inrays Gegenwart mit bereits breit im Markt vertretenen Industriesoftwarelösungen rund um MES und MDE die Bedeutung unserer ThingWorx-Produktfamilie erheblich”, so Georges Millet, Vice President EMEA Channel Sales, PTC. Inray will mit der Partnerschaft seine Funktionalitäten erweitern, wie Sören Rose, vertretungsberechtigter Geschäftsführer, konkretisiert: “Wir begrüßen die Partnerschaft mit PTC, da unsere Softwareprodukte nun auch ThingWorx- und Kepware-Funktionalitäten integrieren können.”

Die beiden Unternehmen arbeiten schon länger zusammen: Seit über 8 Jahren ist Inray Distributor für Kepware – das vor zwei Jahren von PTC übernommen wurde – in Deutschland. “Der Kepserver von Kepware ist einer der führenden OPC-Server am Markt und mit seinen über 160 Kommunikationstreibern das Tor zum Maschinenpark. OPC und immer mehr auch OPC UA sind heute die Basis von industriellen Applikationen und damit auch der Treiber von IoT und Industrie 4.0 im industriellen Umfeld”, so Rose.

Der Kepserver dient jetzt als Connectivity-Schicht für die Thingworx-Plattform. “Bestehende MES Systeme oder bestehende OPC Infrastrukturen unserer Kunden bieten eine gute Grundlage für den Aufbau von IoT-Anwendungen, denn so sind wertvolle Daten bereits vorhanden. Dank der Partnerschaft kann Thingworx hier neue Ansichten schaffen, Erkenntnisse offenlegen und neue Bedienmöglichkeiten bieten”, so Rose weiter. Für Inray besteht die Aufgabe, die vorhandene Quellen zu nutzen und der Thingworx-Plattform zur Verfügung zu stellen. Dieser Weg geht dabei über den Kepserver, über den Inray OPC-Router per SDK sowie durch direkte Datenbank-Zugriffe. “Das Ergebnis sind völlig neue Möglichkeiten in der IoT Welt. Inray steht hierfür als Dienstleister und Reseller der Lizenzen zur Seite”, so Rose.

Mit dem Anschluss an die Thingworx-Plattform bieten sich für Inray-Anwender neue Möglichkeiten zur Bereitstellung und Verarbeitung von Daten. Hierfür werden zunächst mittels Thingworx Foundation Dinge beziehungsweise Things mit Attributen angelegt. Diese Attribute werden mit den Datenpunkten aus der Connectvity-Ebene zum Leben erweckt. Am Ende entsteht auf diesem Wege der digitale Zwilling als digitales Abbild des realen Objekts. Mit ThingWorx Foundation lassen sich entsprechende Web-Oberflächen erstellen, über die der Zustand und die Daten der Dinge eingesehen und visualisiert werden. Weitere Möglichkeiten bieten Augmented- und Virtual-Reality-Funktionlitäten von Thingworx. Neben den verschiedenen Möglichkeiten der Benutzerinteraktion können die Daten zusätzlich im ThingWorx Analytics durch Machine Learning verarbeitet werden. Das Ergebnis sind Muster für Vorhersagen und Anormalie-Erkennung.