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21. November 2019,  15 Bilder

Anlage setzt sich aus mehreren autarken Anlagenmodulen zusammen
© Copa-Data Deutschland
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In der Prozessindustrie spielen verkürzte Markteinführungszeiten eine immer größere Rolle und so muss dies schon früh im Produktlebenszyklus abgebildet werden. Copa-Data zeigt gemeinsam mit Merck einen richtungsweisenden Ansatz für die Anwendung im Labor, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden: Eine Anlage setzt sich aus mehreren autarken Anlagenmodulen zusammen. Ein Modul wird etwa auf einen bestimmten Prozessschritt, eine Automationskomponente oder die gesamte Anlage digital abgebildet. Je kleiner die Module, desto flexibler ist das System. Nach dem ‚Baukasten-Prinzip‘ lassen sich Anlagen aus den einzelnen Bausteinen je nach Bedarf immer wieder neu zusammenstellen. Ein Großteil des Engineering findet bereits im Modul-Engineering statt. Fertige Module können beliebig oft eingesetzt werden. MTP (Module Type Package) beschreibt einheitlich die verfahrenstechnischen Aspekte eines Anlagenmoduls und ist die Schnittstelle zwischen Verfahrens- und Automationstechnik. Hierbei handelt es sich um eine offizielle und herstellerübergreifende Norm (VDI/VDE/NAMUR 2658). Sobald die einzelnen MTPs in das Leitsystem auf einer höheren Automationsebene importiert sind, werden dort alle Funktionen automatisch zur Verfügung gestellt und von dort aus orchestriert. Copa-Data zeigt mit Merck auf der SPS am Beispiel eines aktuellen Projekts die Integration der MTPs sowie die Orchestrierung für die Anwendung im Laborumfeld.