Open Industry 4.0 Alliance/LNI 4.0

Mit Synergien schneller zur Transformation

24. November 2022, 8:53 Uhr | Meinrad Happacher
Ekrem Yigitdöl, Managing Director der Open Industry 4.0 Alliance, Anja Simon, CEO des LNI4.0 und Ricardo Dunkel, Technical Director der Open Industry 4.0 Alliance
Ekrem Yigitdöl, Managing Director der Open Industry 4.0 Alliance, Anja Simon, CEO des LNI4.0 und Ricardo Dunkel, Technical Director der Open Industry 4.0 Alliance erwarten eine erhebliche Skalierung in der Umsetzung der industriellen Transformation in Deutschland und Europa.
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Die Open Industry 4.0 Alliance kooperiert ab sofort mit dem Labs Network Industrie 4.0 e.V.. Was die beiden Vereine zusammen bringt, ist die Erwartung einer erheblichen Skalierung in der Umsetzung der industriellen Transformation in Deutschland und Europa.

Die Open Industry 4.0 Alliance kooperiert ab sofort mit dem Labs Network Industrie 4.0 e.V.. Der LNI 4.0 bringt dabei seine zahlreichen Test-Labs und seine fünf großen Test-Beds ein. Die vorhandene Überschneidung bei den Mitgliedern – es beteiligen sich an beiden Organisationen die großen Player der in Deutschland präsenten Fertigungs-, Elektronik- und Softwareindustrie – sei von großem Vorteil bei der Skalierung der Transformationsprojekte.

Der LNI 4.0 e.V. ist ein gewachsenes Netzwerk von mehr als 45 Testzentren (Labs) und etwa 300 Unternehmen in ganz Deutschland, die in mehr als 120 Use Cases und fünf großen Testbeds die verschiedensten Themen der Industrie 4.0 in ihrer Praxisanwendung erproben. Im Rahmen ihrer Partnerschaft nutzen die Open Industry 4.0 Alliance und der LNI 4.0 ihre Synergien, etwa beim Testen von Implementationen von Industrie 4.0 Use Cases für die mittelständische Industrie.  
Dabei wollen sich die beiden Organisationen in ihrer Zusammenarbeit auf drei Schwerpunktthemen konzentrieren:

  • Edge Management: hier können auch kleinen und mittleren Unternehmen das Angebot an unterschiedlichen Edge-Lösungen über eine neutrale Austausch- und Erprobungsplattform testen.
  • Digital Twin: Vermittlung der technischen Basis sowie von Anwendungsszenarien für den Digitalen Zwilling, auf Basis der Asset Administration Shell (AAS; zu deutsch: Verwaltungsschale).
  • Data Spaces: dies umfasst die Zusammenarbeit in Richtung EU Data Act, der einen umfassenden Abgleich in punkto Datensouveränität (Identity, Access Management) sowie die Abstimmung mit Standardisierungsorganisationen wie Catena-X (Automotive) und Gaia-X (EU-Ebene) erfordert. 


 


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