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Open Industry 4.0 Alliance

Microsoft und Siemens mit im Boot

22. April 2021, 16:00 Uhr   |  Meinrad Happacher

Microsoft und Siemens mit im Boot
© Kuka

Die Open Industry 4.0 Alliance heißt jetzt mit Microsoft und Siemens zwei Schwergewichte der IT- und OT-Branche in ihren Reihen willkommen. Seit Gründung der Allianz auf der Hannover Messe 2019 ist die Zahl der Mitglieder nun auf fast 80 Unternehmen angewachsen.

Die Open Industry 4.0 Alliance ist ein Zusammenschluss von Unternehmen mit dem Ziel, die Digitalisierung in Werkshallen voranzutreiben. Mit ihrem Beitritt zur Open Industry 4.0 Alliance bekunden nun mit Microsoft und Siemens zwei wichtige globale Akteure ihr Engagement für Offenheit in der Branche. Zudem unterstreicht der Beitritt das Konzept der Allianz.

„Da die digitale Transformation rasch voranschreitet und Technologien wie Edge Computing, KI und Blockchain neue Maßstäbe setzen, ist der Beitritt von Siemens und Microsoft besonders wertvoll“, sagt Nils Herzberg, Vorstandssprecher der Open Industry 4.0 Alliance und Global Head Strategic Partnerships for Digital Supply Chain and Industry 4.0 bei SAP.

Von der Cloud zur Edge mit Microsoft

Microsoft hilft der Fertigungsindustrie seit Jahrzehnten, den vollen Geschäftswert von IT und OT umzusetzen. Microsoft Azure Cloud-, Edge- und KI-Technologien sowie gemeinsame Innovationen mit den Microsoft-Partnern haben dazu beigetragen, Milliarden verschiedener Geräte in Anlagen zu verbinden, riesige Mengen an Echtzeitdaten zu verarbeiten und die nahtlose Interaktion von Menschen, Anlagen, Arbeitsabläufen und Geschäftsprozesse zu ermöglichen.

„Unsere Beteiligung an der Open Industry 4.0 Alliance ergänzt unser langjähriges Engagement in Industrieallianzen wie der OPC Foundation und der Open Manufacturing Platform“, betont Ulrich Homann, Corporate Vice President, Cloud + AI, bei Microsoft. „Gemeinsam können wir Unternehmen dabei helfen, Silos und Produktivitätseinschränkungen in belastbare Abläufe und datengesteuerte, integrierte Lösungen für die gesamte Lieferkette zu verwandeln. Durch den Einsatz von Cloud-, Edge- und KI-Funktionen über offene Standards sind Hersteller in der Lage, die nächste Produktivitätsstufe zu erreichen, Kunden schneller unternehmerische Vorteile zu ermöglichen und agil auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren.“

Von der Edge zur Cloud mit Siemens

Mit seinem Digital-Enterprise-Portfolio treibt Siemens die digitale Transformation branchenübergreifend voran, in der diskreten und in der Prozessindustrie. Durch die Verknüpfung von Daten aus operativer Technik (OT) mit der Informationstechnik (IT) entsteht ein kontinuierlicher Kreislauf zur Optimierung - über den gesamten Lebenszyklus von Produkten und Produktion hinweg. Von den IoT-Services mit MindSphere bis Industrial Edge hilft Siemens seinen Kunden, Prozesse zu verbessern und nachhaltige Innovationen voranzutreiben. Kunden können beispielsweise mit IoT-Applikationen Produktionsprozesse flexibler und energieeffizienter gestalten.

"Um die nächste industrielle Revolution zu erreichen, bedarf es eines leistungsfähigen Ökosystems. Daher freuen wir uns, der Open Industry 4.0 Alliance beizutreten. Durch die Verbesserung der Interoperabilität legen wir gemeinsam den Grundstein für die Entwicklung neuer IoT-Anwendungen und Geschäftsmodelle, damit alle Anwender von Industrie 4.0 profitieren können“, erklärt Stefan Gierse, Leiter Strategie & Technologie bei Siemens Digital Industries.

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