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IoT-Projekte scheitern oft an den Daten

26. März 2020, 19:44 Uhr   |  Meinrad Happcher | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Wirtschaftlichkeit und Funktionalität

Oft waren traditionelle Ansätze von SQL-Datenbanken (inklusive neuerer In-Memory-Systeme) mit der Speicherung von großen Datenmengen mit schneller Abfrage sofort preislich in einer Dimension angesiedelt, die den wirtschaftlichen Rahmen jedes IoT-Use-Cases gesprengt hat. Mit NoSQL-Systemen ist das ebenso  häufig der Fall, auch weil neben der Cloud-Anforderungen spezielles Know-how dazu nötig ist. Die Kombination dieser Welten, auf Basis einer extrem optimierten Architektur, welche speziell für IoT Use-Cases entwickelt wurde, schafft hier die Lösung. Es kommt des Öfteren vor, dass beim Einsatz einer optimierten Datenbank eine 20- bis 30-mal schnellere Abfrage erzielt wird und gleichzeitig die entstehenden Cloud-Kosten um 50 bis 75 % günstiger ausfallen.

IoT-Projekte scheitern oft an den Daten.
© Crate.io

Das industrielle IoT mit seinen maschinengetriebenen Datenmengen läutet ein neues Level der digitalen Transformation ein.

Für den wirtschaftlichen Einsatz und den reibungslosen Betrieb einer entsprech-end konfigurierten Datenmanagement-Lösung sind die Bereitstellung über die Cloud sowie eine 24/7-Betreuung von herausragender Bedeutung. Der Betrieb eigener Rechenzentren inklusive massiver Investitionen in die Infra-struktur sowie die Maintenance einer unternehmenskritischen Anwendung durch eigene Mitarbeiter mit den erforderlichen Skills ist für die meisten Unternehmen kaum mehr zu leisten. Entsprechend müssen Lösungen, die den Anforderungen an das IoT gewachsen sind, als Managed-Cloud-Solution verfügbar sein, trotzdem aber die Option für den Edge-Einsatz bieten, überall dort, wo die Gegebenheiten den Cloud-Betrieb nicht zulassen.

Der Einsatz einer Cloud-basierten und gemanagten Datenplattform, die für die Bewältigung der komplexen Anforderungen in einer maschinengetriebenen Umgebung entwickelt und optimiert ist, kann in vielfältiger Weise dazu beitragen, innovative IoT-Projekte zu einem positiven Ergebnis zu führen. Sie stellt das Handling der Daten umfänglich sicher, inklusive der Möglichkeit, leicht den Anforderungen entsprechend zu wachsen. Und sie lindert das Know-how-Problem, indem der Fokus darauf liegt, IoT- und Maschinendaten intelligent zu nutzen, anstatt die Datenbank zu verwalten. Mit den belegbaren Vorteilen im Hinblick auf Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Verbesserung der Prozesse liefert sie die notwendigen Argumente für die Akzeptanz im Unternehmen.

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Mittels der Notes App und Reports in Echtzeit lässt sich der Produktionsprozess vor Ort optimieren.
Der Verpackungshersteller Alpla nutzt ein industriefähiges Zeitreihenmanagement von Crate.
Christian Lutz ist CEO und Co-Founder von Crate.io.

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1. IoT-Projekte scheitern oft an den Daten
2. Überwindung konventioneller Restriktionen
3. Das Beste aus zwei Welten
4. Wirtschaftlichkeit und Funktionalität

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