Elektrokonstruktion: Engineering trifft digitalen Zwilling

Besser planen mit dem digitalen Zwilling: Das ist der Grundsatz, nach dem der Technologie-Dienstleister Alexander Bürkle für das Engineering und die Montage von Schaltanlagen strebt. Voraussetzung dafür ist eine Software-Plattform, die interdisziplinäres Engineering ermöglicht.

Engineering trifft digitalen Zwilling Bildquelle: © Bild: Computer&AUTOMATION, Quellen: Fotolia/zapp2photo; Alexander Bürkle
Gekennzeichnete Kabel Bildquelle: © Alexander Bürkle

Die Kennzeichnung der Kabel erfolgt bei Alexander Bürkle automatisiert und aus Eplan heraus.

Das Unternehmen Alexander Bürkle beschäftigt rund 800 Mitarbeiter an 22 Standorten im Süden Deutschlands und ist im Elektrogroßhandel sowie als Technologie-Dienstleister in den Bereichen Gebäudetechnik sowie in der Industrie tätig – und will Anwender dort auf dem Weg in die digitalisierte Zukunft begleiten. Für den Zielmarkt Industrie hat Alexander Bürkle ein ganzes Portfolio von Services für ‚smart industries‘ erarbeitet. Die Basis für diese Dienstleistungen ist der Schaltanlagenbau, den Alexander ­Bürkle für die Gebäudetechnik (Elektroverteiler) und auch für die Industrie an­bietet. Zunächst arbeitete diese Abteilung Schaltanlagenbau quasi als ‚verlängerte Werkbank‘ für Kunden. Dann wurde das Geschäftsfeld zielgerichtet um (teil)automatisierte Anlagen für die Kabel­konfektionierung, die Kennzeichnung und die Metallbearbeitung erweitert und  um intelligente Services wie zum Beispiel die Schaltschrank-Optimierung ­ausgebaut. Das Ergebnis: Immer mehr Unternehmen nutzten auch das Engineering-Know-how von Alexander Bürkle, und der Schaltschrankbau wuchs konti­nuierlich.

Vor gut anderthalb Jahren entschlossen sich die Verantwortlichen, die Engineering-Dienstleistungen in diesem Bereich konsequent auszubauen und den Anwendern Wege in die Industrie 4.0 aufzuzeigen – mit einem neuen Konzept für die Planung von elektrischen Anlagen. Den Anfang machte die Gebäudetechnik. Fabian Camek, Leiter Konstruktion: „Wir haben die ECAD-Software ausgetauscht und auf Eplan migriert, das sehr gute Möglichkeiten für eine durchgängige Datennutzung bietet – vom ersten Konzept über die Detailplanung bis zum Anlagenbetrieb.“