ABB: Partnerschaft mit Salesforce ausgebaut

ABB erweitert die Zusammenarbeit mit Salesforce. Dabei sollen unter anderem KI- und IoT-Technologien mit dem Digitalisierungs-Portfolio ‚ABB Ability‘ verknüpft werden.

Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB Bildquelle: © ABB

ABB-CEO Ulrich Spiesshofer: „Die Informationsfülle, die wir durch die Vereinheitlichung unserer Daten auf Salesforce erhalten und deren Verbindung mit unserem Digitalangebot ermöglicht uns, KI und IoT noch wirksamer einzusetzen.“

Wie Salesforce Anfang Ende September bekannt gegeben hat, wird die bereits im 2014 gestartete Zusammenarbeit mit  ABB weiter ausgebaut. Die Ausweitung umfasst den Einsatz verschiedener Salesforce-Lösungen: ‚Einstein' soll ABB einen intelligenteren Vertrieb und Service auf Basis von KI ermöglichen. So will das Automatisierungs-Unternehmen ‚Sales Cloud Einstein‘ für fundierte Entscheidungen, automatisierte Datenerfassung, die Identifikation von Vertriebschancen und prädiktive Prognosen nutzen. Weiter sollen ‚Einstein Vision‘ in Kombination mit ‚Service Cloud Field Service Lightning‘ den rund 15.000 Außendiensttechnikern von ABB künftig erlauben, ABB-Produkte und -Komponenten vor Ort zu fotografieren und anhand der Bilder automatisch Informationen über die jeweiligen Teile zu erhalten.

Mit ‚Salesforce IoT‘ profitiert ABB laut Salesforce von einer erhöhten Aussagekraft und Messbarkeit der Daten aus vernetzten Geräten. Ziel ist es, die Lösung mit dem Digitalisierungs-Portfolio ‚ABB Ability‘ zu verknüpfen, damit die derzeit 70 Millionen IoT-fähigen Geräte von ABB die prädiktiven Funktionen von ‘Einstein’ nutzen und Aktionen direkt in Salesforce eröffnen und anstoßen können. Durch die Kombination soll die Kundenerfahrung über Leistungsmerkmale und Wartungsverträge hinaus verbessert werden.