SAP, Hilscher und Pepperl+Fuchs: Der digitale Zwilling

Fortsetzung des Artikels von Teil 3.

Ein Lösungsansatz

Wie lassen sich die genannten Herausforderungen der Betreiber und Hersteller meistern? Eine Lösung zeichnet sich mittels durchgängiger Wertschöpfungsnetzwerke ab: SAP etwa bietet mit dem ‚SAP Asset Intelligence Network‘ ein Wertschöpfungsnetzwerk für Assets an, also für die Anlagengüter auf dem Shopfloor. Das Netzwerk verknüpft sämtliche Geschäftspartner und deren betriebswirtschaftlichen Prozesse und Systeme. Eine Kooperation mit Hilscher und Pepperl+Fuchs ermöglicht es, das SAP Asset Intelligence Network darüber hinaus mit der Automatisierungsebene zu verbinden. Es sind also keine aufwendigen punktuellen Integrationen erforderlich.

Die Vernetzung zwischen Shopfloor-Ebene und SAP Asset Intelligence Network bewerkstelligt in diesem Falle das ‚Hilscher netIOT Edge Gateway‘. Über dieses Gateway lassen sich Informationen bidirektional zwischen der Sensor­ebene und der virtuellen Darstellung im Netzwerk übermitteln. Die zusammengeschlossenen Busteilnehmer werden automatisch ‚gescannt‘ und ihre entsprechenden virtuellen Zwillinge generiert beziehungsweise auf dem neuesten Stand gehalten. Darüber hinaus lässt sich jedes Gerät während des Betriebs vom Netzwerk aus ansteuern und mit Konfigurations- oder anderen Daten versorgen.