Regler-Entwurf: Der perfekte Regler

Sich situativ dem Maschinenverhalten anpassen und auf Veränderungen im laufenden Betrieb ­reagieren – nur perfekt eingestellte Regler können diese Anforderungen erfüllen. Solche Regler lassen sich heute mittels modellbasiertem Entwurf realisieren. Gekoppelt mit den Möglichkeiten der ­Simulation des Maschinenverhaltens, ergeben sich neue Werkzeuge.

Perfekte Regler für situative Anpassung des Maschinenverhaltens Bildquelle: © HIT / B&R Industrie-Elektronik

Wie lässt sich der "perfekte" Regler entwerfen? B&R setzt bei der Umsetzung dieser Fragestellung auf die Kopplung des passenden Hardware-Portfolios mit umfangreichen Software-Bibliotheken, die explizit für die Simulation beziehungsweise für den modellbasierten Reglerentwurf entwickelt wurden. Bausteine zum Identifizieren, Regeln und bei Bedarf zum ­Diagnostizieren komplettieren die Möglichkeiten zur Entwicklung von Maschinensoftware. So lässt sich der Entwicklungsprozess von Maschinenregelungen verkürzen.

Mechatronische Entwicklung

Die "mechatronische Entwicklung" wird im industriellen Umfeld sehr unterschiedlich definiert. Im Endeffekt beschreibt der Begriff die parallele Entwicklung der Hard- und Software einer Maschine unter Einbeziehung der Wechselwirkungen zueinander. Der Vorteil eines derartigen Ansatzes ist einerseits die Verkürzung der gesamten Entwicklungszeit, da Experten in unterschiedlichen Bereichen zeitlich parallel an unterschiedlichen Teilen einer Maschinenautomatisierung arbeiten können. Andererseits lassen sich die einzelnen Hardware- und Software-Komponenten einer Maschine besser aufeinander abstimmen, da es dieser Ansatz zum Beispiel erlaubt, Erkenntnisse aus der Software-Entwicklung noch in die Hardware-Auslegung einfließen zu lassen.