Bosch Rexroth

Zuversichtlich trotz zweistelligem Umsatzrückgang


Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Hydraulik und Fabrikautomation im Aufwind

Bosch Rexroth erzielte mehr als die Hälfte des Umsatzes im Geschäftsjahr 2020 in Europa. Nord- und Südamerika gingen die Umsätze im Jahr 2020 um etwa 20 % zurück. Gestützt durch das starke Geschäft in China konnte hingegen in der Region Asien-Pazifik/Afrika der Rückgang auf knapp 5 % begrenzt werden.

Bosch Rexroth: Geschäftsjahr 2020

Umsatz und Auftragseingang
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digitale Kanäle
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F&E-Aufwendungen
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Für eine Stabilisierung des Geschäfts vor allem seit der zweiten Jahreshälfte 2020 sorgte der Bereich Hydraulik. Bei der Technologie setzt Bosch Rexroth auf eine Kombination aus hoher Kraftdichte und digitaler Vernetzbarkeit.

Die Auftragseingänge im Bereich der Fabrikautomation ziehen ebenfalls an. Die neue Automatisierungsplattform ctrlX Automation hilft Anwendern, in der Fabrik der Zukunft flexibler zu agieren, Anlagen schneller in Betrieb zu nehmen sowie sehr unterschiedliche Mengen und Varianten von Produkten wirtschaftlich zu fertigen.

Weitere Investitionen geplant

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 100 Mio. Euro in seine weltweit 47 Fertigungsstandorte, davon zwölf Standorte in Deutschland, investiert. Mit rund 45 Mio Euro wurde die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte gestärkt, beispielsweise mit dem zweiten Bauabschnitt des Kunden- und Innovationszentrums in Ulm, wo rund 250 Spezialisten bereichsübergreifend arbeiten werden. Das weitere Gebäude wird eine Modellfabrik für Industrie 4.0-Lösungen beherbergen, moderne Büroräume, Labors sowie Teststände für die Elektrifizierung von mobilen Arbeitsmaschinen. Rund 28 Mio. Euro gingen nach China, insbesondere für einen Ausbau des Werks in Xian als Zentrum für Fabrikautomation in Asien.

Bosch Rexroth plant weitere Investitionen. Diese erfolgen entweder im Sinne eines „local for local“-Ansatzes nahe bei den Kunden oder es werden Kapazitäten dort gebündelt, wo es wirtschaftlich erforderlich ist. Dabei sind auch an deutschen Standorten erhebliche Investitionen vorgesehen.


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