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Zuversichtlich trotz zweistelligem Umsatzrückgang

31. März 2021, 14:31 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Zuversichtlich trotz zweistelligem Umsatzrückgang
© Bosch Rexroth

Das neue Herzstück der Automatisierungstechnik von Bosch Rexroth: die Automatisierungsplattform »ctrlX Automation«

Bosch Rexroth meldet für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatzrückgang von 17 %. Für 2021 ist das Unternehmen zuversichtlich, denn seit Mitte letzten Jahres erholt sich der Auftragseingang.

Trotz 17-prozentigem Umsatzrückgang gegenüber dem Rekordjahr 2019 bleibt Bosch Rexroth im Geschäftsjahr 2020 profitabel. Ein seit Mitte 2020 steigender Auftragseingang sorgt für Zuversicht im Unternehmen, dass für 2021 umfangreiche Investitionen auch an deutschen Standorten plant. Dass der Automatisierungsspezialist den schwierigen Rahmenbedingungen, eine Kombination aus konjunkturellem Abschwung und Pandemie, getrotzt hat, sieht Rolf Najork, Geschäftsführer von Robert Bosch, als Verdienst der Mitarbeiter: »Wir sind stolz auf unser weltweites Team. Es hat einen ganz besonderen Einsatz geleistet. Mit ihrer Flexibilität und beeindruckendem Durchhaltevermögen haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit vor Ort bei unseren Kunden, an unseren Standorten und mobil für unseren Erfolg gearbeitet. Auch in schwierigen Zeiten richten wir stets den Fokus auf die Kunden. Bosch Rexroth bleibt ein stabiler Partner in der stationären und mobilen Hydraulik, in der Fabrikautomation sowie im Engineering.«

Den Umsatz 2020 gibt das Unternehmen mit 5,2 Mrd. Euro (2019:6,2 Mrd. Euro) an, der Auftragseingang lag mit 5,2 Mrd. Euro etwas unter dem im Jahr 2019 (5,4 Mrd. Euro). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) für 2020 gibt das Unternehmen mit rund 326 Mio. Euro (Vorjahr: 348 Mio. Euro) an, allerdings stieg deren Anteil am Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 5,6 auf 6,3 %.

Steigender Auftragseingang ab Mitte 2020

Seit dem 2. Halbjahr 2020 steigt der Auftragseingang an und sorgt dafür, dass das Unternehmen vorsichtig zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr blickt. Dennoch bestehen durch die weitere Entwicklung der Pandemie, mögliche Veränderungen in einzelnen Märkten oder die strukturellen Veränderungen im Automobilsektor weiterhin Risiken. Najork: »Die Erholung wird länger dauern als die Krise selbst. Für diesen Weg sind wir mit unserer ausgewogenen Strategie des Wandels gerüstet: Wir berücksichtigen langfristige strukturelle Entwicklungen und erhöhen gleichzeitig unsere Flexibilität für konjunkturelle Schwankungen.«

Digitalisierung des Kundenkontakts

Bosch Rexroth: Geschäftsjahr 2020

Umsatz und Auftragseingang
digitale Kanäle
F&E-Aufwendungen

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Um den Kontakt zu Anwendern und Kunden aufrechtzuerhalten, setzt Bosch Rexroth konsequent auf die Digitalisierung. So etablierte das Unternehmen neue Chat-Funktionen auf der Website, bot digitale Veranstaltungen und Schulungen an und unterstützte Anwender mit Fernwartung und digitalem Support bei Inbetriebnahmen von Antriebs- und Automatisierungslösungen.

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