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So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse

20. August 2020, 09:23 Uhr   |  Andrea Gillhuber

So gelingt die Digitalisierung der Geschäftsprozesse
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Schritt für Schritt in eine digitale Zukunft – damit das funktioniert, ist eine einheitliche IT-Plattform als Basis für alle Prozesse von der Entwicklung bis hin zum Customer Service notwendig.

Das Tempo für die digitale Transformation ist rasant und bedeutet für Industrie­unternehmen einen massiven Umbruch. Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es nicht nur Einzelprozesse zu optimieren, sondern die gesamte Wertschöpfungskette zu modernisieren.

Aus analog wird digital, daher müssen alle Bereiche vernetzt miteinander interagieren können. Das reicht von der Produktentwicklung über die Konstruktion, Fertigung und Lieferkette bis hin zum Kundenservice. Digitale Ansätze wie eine zentrale Datenbasis und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit auf einer Plattform spielen dabei eine wichtige Rolle. Die IDC befragte im Rahmen einer von Dassault Systèmes gesponserten Studie über 200 Industrieunternehmen in Deutschland und der Schweiz, vor welchen Herausforderungen sie bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse stehen und wie sie diese meistern. Die Ergebnisse zeigen: Der Weg in eine digitale Zukunft ist häufig schon eingeschlagen, aber für viele Unternehmen noch lang.

Status quo der digitalen Transformation

Die wirtschaftliche Lage hat sich nicht erst durch die Corona-Krise weltweit abgekühlt. Bereits in den vergangenen Jahren mussten viele Unternehmen feststellen, dass sich das Wachstum deutlich verlangsamte. Dies lässt sich unter anderem auf strukturelle Veränderungen in unterschiedlichsten Branchen sowie auf den Rückgang der Produktivität zurückzuführen. Weitere Faktoren wie die Covid-19-Pandemie verringern die Produktivität international tätiger Unternehmen zusätzlich – Lieferketten sind unterbrochen und die Umstellung auf Remote-Arbeit beeinflusst das Tagesgeschäft.

Aus diesen Gründen stehen viele Industrieunternehmen umso mehr unter dem Druck, besonders profitabel zu arbeiten. Der Studie zufolge liegen bei 55 % der Befragten die Priorität der nächsten zwei Jahre in erster Linie auf der Kostensenkung. Für knapp die Hälfte hat die Innovation von neuen Produkten und Services den zweitwichtigsten Stellenwert. Doch dieser Blick nach vorne stellt viele vor diverse Herausforderungen.
Unzureichende Abstimmungen zwischen Fachbereichen und IT sowie wachsende Datenmenge, -vielfalt und -komplexität sind für Produkt-innovationen bei der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten die größten Hürden. Die zunehmende Komplexität der Produkte, inklusive Service- und Datenkomponenten, sollten Unternehmen zudem im Blick behalten. 

Den Entwicklungs-Turbo zünden

Eine ganzheitliche und durchgängige Digitalisierungsstrategien wirkt sich positiv auf die Produktentwicklung aus, da Industrieunternehmen dadurch wertschöpfungskettenübergreifende Effekte erzielen. Innovationen können leichter identifiziert und schneller umgesetzt werden – und langfristig sinken die Kosten. Die Studie zeigt, dass ein digitalisiertes Unternehmen beispielsweise bis zu 100-mal schneller neue digitale Services entwickeln und vermarkten. Viele Unternehmen erkennen heute den Wert einer digitalen Strategie und richten entsprechend ihre Investitionen aus: In den kommenden fünf Jahren werden mehr als 50 % aller IT-Ausgaben in die Entwicklung von digitalen Innovationen und in die digitale Transformation fließen.

Die Produktentwicklung ist der Studie nach die Top-Priorität für 45 % der Entscheider. Mehr Produkte sollen demnach in kürzerer Zeit entwickelt werden können. Den zweitwichtigsten Stellenwert hat für 44 % die Individualisierung der Produkte. Der Grund dafür liegt in der höheren Erwartungshaltung von Kunden an Produkte und deren Funktionalität.
Nicht verwunderlich ist daher die drittwichtigste Business-­Priorität: die Verbesserung der Customer Experience.

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2. Die Chancen einer einheitlichen IT-Plattform

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