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Siemens kauft Supplyframe

18. Mai 2021, 09:45 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Siemens kauft Supplyframe
© Pixabay/CC0

Siemens kauft Supplyframe und treibt seine Strategie für digitale Marktplätze voran.

Durch die Übernahme von der Design-to-Source-Plattform Supplyframe baut Siemens seine Strategie für digitale Marktplätze aus. Das lässt sich der Konzern 700 Mio. Euro kosten.

Supplyframe ist ein sogenanntes DSI-Ökosystem (Design-to-Source Intelligence) mit weltweit mehr als zehn Millionen Ingenieuren und Einkäufern als Kunden. Es hilft Unternehmen bei der Produktentwicklung, -beschaffung, -vermarktung und -verkauf von elektronischen Komponenten. Das Unternehmen wurde 2003 in Pasadena, Kalifornien, gegründet und erwartet für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 70 Mio. Dollar mit den für das Software-Geschäft üblichen Gewinnspannen.

Siemens erwartet durch die Übernahme einen erheblichen Mehrwert für seine Kunden: So soll durch den nahtlosen Zugang zum Angebot von Siemens und dem Marktplatz-Know-how von Supplyframe den Kunden dabei helfen, ihre Kosten zu reduzieren, Flexibilität und Geschwindigkeit zu erhöhen. Die Akquisition stärkt zudem das Portfolio von Siemens durch Software-as-a-Service (SaaS) – nicht nur im Bereich Electronic Design Automation (EDA) und Printed Circuit Boards (PCB), sondern auch anderen Geschäfts- und Technologiefeldern. Cedrik Neike, Mitglied des Siemens-Vorstands und CEO Digital Industries: »Supplyframe wird der Nukleus für die Beschleunigung unserer digitalen Marktplatz-Strategie. Das Ökosystem und das Marktplatz-Know-how von Supplyframe ergänzen unser Industrie-Software Portfolio perfekt. Damit können wir auch den wachsenden Markt der kleinen und mittleren Unternehmen noch besser bedienen.«

Der Konzern erwartet signifikante Synergien zwischen Supplyframe und dem Siemens-Portfolio mit einem Net Present Value im mittleren dreistelligen Millionenbetrag (Dollar) erwartet. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt üblicher Bedingungen und wird für das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2021 erwartet.

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