Schwerpunkte

"Drei Fragen an..." - die Mai-Edition

Corona: Die Veränderung als Chance

08. Mai 2020, 09:30 Uhr   |  Tiffany Dinges


Fortsetzung des Artikels von Teil 5 .

Bihl+Wiedemann: »Wir gehen gestärkt aus der Krise«

André Hartmann, Vertriebsleiter Deutschland bei Bihl+Wiedemann
© Bihl+Wiedemann

André Hartmann, Vertriebsleiter Deutschland bei Bihl+Wiedemann

Als Vertriebsleiter bei Bihl+Wiedemann ist André Hartmann den täglichen Kontakt zu Kunden, Interessenten und Kollegen über unterschiedliche Kanäle gewohnt. Dazu gehören Begegnungen während verschiedener Messen, Ver-anstaltungen und bei Kundenterminen vor Ort, bei denen der persönliche Kontakt eine große Rolle spielen kann. Wie es ihm gelingt, den gewohnten Modus der Krisensituation anzupassen, und welche positiven Erkenntnisse daraus gewonnen wurden, erzählt uns André Hartmann im Kurzinterview.

Wie hat sich die Arbeit in Ihrem Unternehmen und vor allem für Sie persönlich in den letzten Wochen verändert?

Hartmann: Der wesentliche Unterschied im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie ist die Tatsache, dass ich wie auch die meisten meiner Kollegen seit mehreren Wochen aus dem Home Office arbeite. Wenn man das nicht so gewohnt ist, weil man vorher als Vertriebler viel unterwegs war und ansonsten den größten Teil seiner Bürozeit in der Firma verbracht hat, ist das schon eine sehr große Umstellung. Die kurzen Wege zu den Kollegen, um mal eben etwas zu besprechen, sowie die Gespräche auf dem Flur und natürlich auch die Meetings in der Firma fallen plötzlich weg und man braucht dafür auf einmal alternative Kommunikationsmöglichkeiten. Und durch die Situation mit den Kitas und Schulen kommt bei vielen – mich eingeschlossen – auch noch das Thema der Organisation der Kinderbetreuung dazu.

Wie lässt sich dieser Ausnahmezustand meistern, vielleicht sogar positiv nutzen und wie gehen Sie persönlich mit der aktuellen Situation um?

Hartmann: Wir haben auf die neue Situation sehr flexibel reagiert. Zum einen haben wir es geschafft, innerhalb weniger Tage den meisten Mitarbeitern in der Firma die Möglichkeit einzurichten, aus dem Home Office zu arbeiten. Dabei können die Kollegen – gerade auch wegen der individuellen Herausforderungen bei der Kinderbetreuung – ihre Arbeitszeit bei Bedarf so flexibel wie nötig einteilen. Zum anderen haben wir in den letzten Wochen auch viele neuen Dinge gelernt. So werden – um das Thema ‚alternative Kommunikationsmöglichkeiten‘ noch einmal aufzugreifen – beispielsweise Tools wie Videokonferenzen et cetera jetzt viel häufiger eingesetzt als vorher.

Wie lässt sich dieser Ausnahmezustand meistern, vielleicht sogar positiv nutzen, und wie gehen Sie persönlich mit der aktuellen Situation um?

Hartmann: Ich denke, momentan ist es sehr schwer, hier eine Aussage über die Zukunft zu treffen, da die Rahmenbedingungen sich momentan ja nahezu wöchentlich ändern. Fragen etwa wie die, ab wann man wieder reisen kann oder ab wann es möglich sein wird, Messen, Veranstaltungen, Kundentermine oder Meetings nicht mehr nur virtuell, sondern auch wieder persönlich zu realisieren, beeinflussen dies natürlich sehr stark. Ich denke aber, dass es unserer Branche noch relativ gut geht, weil wir immer noch relativ normal weiter arbeiten können und von den gesetzlichen Einschränkungen auch bei weitem nicht so massiv betroffen sind wie zum Beispiel der Tourismus oder das Gaststättengewerbe. Ich glaube, dass wir als Firma gestärkt aus der Krise gehen werden.

André Hartmann und das Unternehmen Bihl+Wiedemann im Kurzportrait

André Hartmann, Vertriebsleiter Deutschland bei Bihl+Wiedemann
Bihl+Wiedemann Standort Mannheim

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